Nutzung eingeschränkt

TRIER. (red) Rund 50 Teilnehmer konnten IHK und Planungsgemeinschaft gestern zu ihrer Informationsveranstal-tung "Rohstoffsicherung in der Regionalplanung" begrüßen. Die Unternehmens- und Kommunalvertreter nutzten die Möglichkeit, sich über die Rohstoffplanung im Rahmen der Neuaufstellung des Regionalplans Trier durch die Planungsgemeinschaft zu informieren.

Matthias Schmitt als zuständiger Geschäftsbereichsleiter bei der IHK und Landrat Günther Schartz als stellvertretender Vorsitzender der Planungsgemeinschaft betonten in ihren Eröffnungsreden das Veranstaltungsziel, vor allem den rohstoffgewinnenden Betrieben in der Region Grundlagen und Arbeitsschritte des Regionalplanungsverfahrens zu erläutern und insbesondere auch Mitwirkungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Die letztlich von den Gremien der Planungsgemeinschaft zu treffende und politisch zu verantwortende Entscheidung über die Planung könne umso qualifizierter erfolgen, je mehr Informationen einbezogen würden. Deshalb sei die Mitarbeit der Unternehmen hilfreich und geradezu erwünscht. Die Diskussion mit den Unternehmen zeigte, dass die frühe Aufklärung über das Planverfahren ein erster wichtiger Schritt im Dialog zwischen Planern und Betroffenen war. Die Besorgnis der Unternehmen, durch andere Nutzungsansprüche allzu stark eingeschränkt zu werden, werde ernst genommen, und man sei um ein transparentes Planverfahren bemüht. In Fachvorträgen machte zunächst Geologiedirektor Friedrich Häfner vom Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz deutlich, dass Steinbrüche und Kiesgruben auch in der Region Trier zu typischen Elementen der Kulturlandschaft gehören. Entsprechend spiele die Rohstoffindustrie in der Region Trier eine bedeutende Rolle; landesweit hingen immerhin mehr als 20 000 Arbeitsplätze vom Einsatz der heimischen Bodenschätze ab. Regierungsrat Roland Wernig, Planer der Planungsgemeinschaft, erläuterte die Aufgabe der Landes- und Regionalplanung. Das Ergebnis im Regionalplan binde Kommunen sowie Behörden und sei auch für die rohstoffgewinnenden Betriebe entscheidend.