Obacht: Langfinger unterwegs

Sieben Taschendiebstähle sind bei der Trierer Polizei seit Donnerstag, 25. November, angezeigt worden. Drei davon wurden in Schuhgeschäften in der Innenstadt verübt. Die Polizei gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

(red) Es ist einer der schönsten Weihnachtsmärkte - doch unter den Zehntausenden Besuchern tummeln sich auf dem Trierer Hauptmarkt und Domfreihof sowie in der Fußgängerzone auch Taschendiebe. Das Gedrängel in der Vorweihnachtszeit bietet ihnen ideale Bedingungen, um Brieftaschen, Geldbörsen oder Handys aus Handtaschen oder Bekleidung ihrer Opfer zu stehlen. Anrempeln, die Frage nach dem Weg und das Vorhalten eines Stadtplans sind beliebte Tricks. Manchmal beschmutzen die Täter die Kleidung ihrer Opfer aber auch absichtlich mit Glühwein oder Lebensmitteln, um unter dem Vorwand, beim Säubern zu helfen, in die Taschen ihrer Gegenüber zu greifen.

Allein seit Donnerstag, 25. November, sind bei der Polizei in Trier sieben Taschendiebstähle angezeigt worden, von denen drei in Schuhgeschäften in der Innenstadt verübt wurden. Um für die Sicherheit der Trierer und ihrer Besucher zu sorgen, will die Polizei - wie schon in den vergangenen Jahren - wieder verstärkt in der Innenstadt präsent sein.

Außerdem gibt die Polizei Tipps, wie man sich selbst vor Taschendieben schützen kann:

Taschendiebe lassen sich laut Polizei oft am typisch suchenden Blick erkennen, sie meiden den direkten Blickkontakt zum Opfer und schauen eher nach der Beute.

Tragen Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung dicht am Körper - und bewahren sie Geheimnummern niemals zusammen mit EC- oder Kreditkarten auf!

Nehmen Sie nur so viel Bargeld mit, wie Sie unmittelbar für Ihren Einkauf benötigen.

Tragen Sie Hand- und Umhängetaschen verschlossen auf der Körpervorderseite oder klemmen Sie sich die Tasche unter den Arm - allerdings auf der Seite, die von der Straße abgewandt ist.

Legen Sie Ihr Portemonnaie nicht oben in die Einkaufstasche, den Einkaufskorb oder -wagen, sondern tragen Sie es körpernah bei sich.

Vermeiden Sie, dass Fremde Einblick in Ihre Geldbörse nehmen können.

Lehnen Sie die Bitte, auf offener Straße Geld zu wechseln, höflich aber bestimmt ab. Die Polizei bittet, Taschendiebstähle und verdächtige Beobachtungen unverzüglich unter dem Polizeinotruf 110 zu melden.

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