Oberbürgermeister vor Ort

Oberbürgermeister Wolfram Leibe hat sich am Mittwoch vor Ort ein Bild vom Erdrutsch im Trierer Busental gemacht. Dort hatte sich am Montag gegen 15 Uhr von einem Hang eine Schlammlawine mit rund 1000 Kubikmetern Erde gelöst (der TV berichtete).

Trier. Autos, Strommasten, einen Schuppen und Baumstämme rissen die Erdmasse mit sich. Verletzt wurde niemand.
"Den Anwohnern ist in der Krisensituation am Montag sofort geholfen worden von Feuerwehr und Tiefbauamt - das hat alles sehr gut geklappt", betonte Leibe. Auch am Mittwoch dauerten die Räumarbeiten noch an.
Ein Spezialbagger soll am heutigen Donnerstag an der Abrisskante der Schlammlawine die Erdmassen so verteilen und abbauen, dass keine Gefahr für weitere Abgänge mehr besteht. Weil ab Mittwochnachmittag weitere starke Regenfälle vorausgesagt waren, hatte die Feuerwehr gestern einen Krisenstab eingerichtet, um sofort eingreifen zu können, falls sich weitere Erdmassen lösen sollten.
Zwar müsse der Hang dringend gesichert werden, eine akute Gefahr für die rund ein Dutzend Bewohner der kleinen Siedlung im Busental bestehe allerdings nicht, betonte Wolfgang van Bellen, Chef des städtischen Tiefbauamts.
"Wir haben mittlerweile die Schlammmassen soweit geräumt, dass wir wieder einigermaßen trockenen und sauberen Fußes in unsere Häuser gelangen", sagte Anwohner Albrecht Classen. "Wie es weiter geht und wann es hier wieder so aussieht wie vorher, wird sich in den nächsten Tagen zeigen."