Ökologisch sinnvoll
Im Rahmen der jährlichen Tag-des-Baumes-Aktionen pflanzte der Ortsbeirat Ehrang-Quint vier Streuobstbäume am Moselufer.
Trier-Ehrang. (gsb) Eine gute Idee, positiv für die Umwelt und eine Verschönerung des Ortsbilds: Jedes Jahr pflanzt der Ortsbeirat Ehrang-Quint im Frühjahr einen Baum im Stadtteil. In den vergangenen Jahren waren es beispielsweise eine Sandbirke, Sommer- und Winterlinde - Baumarten, die nach ihrem zukünftigen Standort ausgesucht waren. In diesem Jahr ist der Baum des Jahres die Wald-Kiefer. Der Ortsbeirat entschloss sich, die siebenjährige Pflanztradition etwas abzuändern. Nicht nur einen, sondern vier Bäume pflanzte Ortsvorsteher Günther Merzkirch mit tatkräftiger Hilfe des Landschaftsbauers Eberhard Schein am Moselufer. Mit von der Partie waren Markus Jäger, Stefan, Julia und Lydia Monz, die beim Angießen und Befestigen von Stützstämmen halfen. Die Streuobstwiese besteht aus einer Goldparmäne, einem Rheinischen Winterrambour, einem Weißen Klarapfel und einem Rotem Berlepsch. Merzkirch ging auf die ökologische Bedeutung von Streuobstwiesen ein, die heutzutage zu den am stärksten gefährdeten Biotopen Mitteleuropas zählten. Mit der Aktion erhoffe er sich eine Verschönerung des Ortsbilds und einen Beitrag zur Umwelt. Merzkirch dankte der Firma Comes, die wie in den vergangenen Jahren die Hinweistafeln beisteuerte sowie Ehranger Geschäftsleuten für ihre Unterstützung für einen anschließenden Imbiss.