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Öl und amerikanische Städte

Öl und amerikanische Städte

Die Geografische Gesellschaft Trier lädt ein zu ihren Vorträgen im Wintersemester. Alle Veranstaltungen finden in der Universität Trier, Campus II, Hörsaal 13 statt.


"Fracking und Ölsande in Nordamerika - Illusionen und Realitäten der Energiemärkte", Donnerstag, 1. Dezember, 18.15 Uhr. Universität Trier, Campus II, Hörsaal 13 Referent ist Dr. Konrad Schliephake von der Universität Würzburg. Nordamerika (USA und Kanada) beherbergt 16 Prozent der Welt-Erdölvorräte, ist aber für 26 Prozent des Welt-Erdölverbrauches verantwortlich.
Mit einem pro-Kopf-Verbrauch von 5,6 Tonnen Erdöläquivalenten (TOE) führt die Region die Liga der Energieverbraucher an, zu vergleichen mit europ. Industriestaaten (3,15 TOE) und Afrika (0,67 TOE). Die leicht zu handhabenden Energiequellen Erdöl (35 Prozent des Verbrauchs, insbes. für Transport) und Erdgas ( 27%) stehen in den USA im Vordergrund. Um die Energieimporte (2013: 1/3 des US- Verbrauchs) zu reduzieren, setzen Investoren auf neue Methoden der Öl- und Gasgewinnung aus Ölsanden und mittels Fracking (Aufbrechen von Lagerstätten mit geringen, gebundenen Gas- und Leichtöl-Vorräten).
Der Vortrag zeigt Verbreitung, Eigenschaften, Förderprozesse und Gefahren der beiden nicht-konventionellen Energie-Ressourcen. und geht insbesondere auf die Kosten unter Bedingungen eines volatilen Marktes ein.
"Growing Apart? Wachstum und Ungleichheit in US-amerikanischen Städten", Donnerstag, 12. Januar, 18.15 Uhr.Universität Trier, Campus II, Hörsaal 13 Referentin ist Professor Dr. Ulrike Gerhard von der Uni Heidelberg/Heidelberg Center for American Studies. US-amerikanische Städte gelten gemeinhin als wenig attraktiv: verlassene Innenstädte, hohe Kriminalität, Bürohochhäuser, homogene Vorortlandschaften. Aber trifft dieses Bild noch zu? Lassen sich nicht vielmehr Aufwertungs- und Wandlungsprozesse beobachten, die die Städte in einem neuen Licht erscheinen lassen? Dazu zählen zum Beispiel Stararchitekturen, innerstädtische Einkaufspassagen, urbane Gärten, Kultureinrichtungen.
Stadtbewohner und Stadtbewohnerinnen von diesem Aufschwung der Städte profitieren oder ob es sich nicht vielmehr um eine neue Fragmentierung und Polarisierung des Stadtraums handelt, die nicht losgelöst von weltweiten Stadtentwicklungsprozessen und neuen urbanen Wertvorstellungen untersucht werden muss? Im Vortrag werden die aktuellen Trends der Stadtentwicklung in Nordamerika diskutiert. und dabei eine kritisch vergleichende Perspektive eingenommen red
"Fracking und Ölsande in Nordamerika - Illusionen und Realitäten der Energiemärkte", Donnerstag, 1. Dezember, 18.15 Uhr, Dr. Konrad Schliephake von der Universität Würzburg. Nordamerika (USA und Kanada) ist für 26 Prozent des Welt-Erdölverbrauches verantwortlich. Um die Energieimporte zu reduzieren, setzen Investoren auf neue Methoden der Öl- und Gasgewinnung aus Ölsanden und mittels Fracking (Aufbrechen von Lagerstätten mit geringen, gebundenen Gas- und Leichtöl-Vorräten). Der Vortrag zeigt Verbreitung, Eigenschaften, Förderprozesse und Gefahren der nicht-konventionellen Energie-Ressourcen.
"Growing Apart? Wachstum und Ungleichheit in US-amerikanischen Städten", Donnerstag, 12. Januar, 18.15 Uhr, Dr. Ulrike Gerhard von der Uni Heidelberg/Heidelberg Center for American Studies. US-amerikanische Städte gelten gemeinhin als wenig attraktiv: verlassene Innenstädte, hohe Kriminalität, Bürohochhäuser, homogene Vorortlandschaften. Aber lassen sich nicht vielmehr Aufwertungs- und Wandlungsprozesse beobachten, die die Städte in einem neuen Licht erscheinen lassen?
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"Jenseits von Black and White - Die Vereinigten Staaten auf dem Weg in eine multikulturelle Gesellschaft?" war der Titel eines Vortrags der Reihe, den Profesor Dr. Hans Dieter Laux von der Uni Bonn bereits in Trier gehalten hat. Bis in die 1960er Jahre des 20. Jahrhunderts waren die USA durch den gesellschaftlichen Gegensatz zwischen einer weißen Mehrheit und einer schwarzen Minderheit geprägt, deren Lage erst in der Folge der Bürgerrechtsbewegung unter Martin Luther King eine Verbesserung erlebte. Mit der Liberalisierung der Einwanderungsgesetze 1965 wurde das Tor für die Immigration geöffnet. Der Vortrag versucht, die Entwicklung nachzuzeichnen, einen Einblick in die Lage ethnischer Gruppen zu geben und die Frage zu diskutieren, ob die Vereinigten Staaten als Beispiel einer multikulturellen Gesellschaft angesehen werden können. red