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Österliche Schnitzeljagd durch Schweich

Schweich. Wo kleben die Bilder mit den Osterhasen? Wer beim Oster-Geocaching der Evangelischen Kirchengemeinde Ehrang durch Schweich Fragen beantworten konnte, den Anweisungen des GPS-Geräts folgte, der konnte viel lernen und 15 Schätze finden.

Schweich. Die Zeiten, in denen Kinder bei Schnitzeljagden Hinweisen folgten, die eine Gruppe vorher ausgelegt hatte, um zu einem Ziel zu gelangen sind vorbei. Stattdessen geben Jungen und Mädchen im 21. Jahrhundert beim sogenannten Geocaching Koordinaten in ein GPS-Gerät ein und folgen dem Verlauf eines darauf angezeigten Pfeiles.
Christoph Schaan, Jugendreferent der evangelischen Kirchengemeinde Ehrang, hatte zu einem speziellen Geocaching eingeladen: Alles drehte sich um das Thema Ostern. 14 Jungen und Mädchen machten mit. Der 16-jährige Maximilian Heinz unterstützte Schaan beim Anleiten und Beaufsichtigen der Gruppe. Bevor die Sechs- bis 11-Jährigen mit ihren Leitern am evangelischen Gemeindezentrum in Schweich starteten, musste die erste Frage gelöst werden: "Wie kamen die Osterinseln zu ihrem Namen?" wollte der Jugendreferent wissen. "Weil sie an Ostern entdeckt wurden", wusste die Mehrheit und es konnte losgehen.
Nach 260 Metern, am Stefan Andres-Schulzentrum, stießen die Schatzsucher auf das erste Versteck: Die GPS-Geräte piepsten und die Kinder suchten und fanden in einem Umkreis von drei Metern den Aufkleber, der einen Osterhasen zeigte. Nächste Frage: "Was wird 40 Tage nach Ostern gefeiert?", fragte Schaan. "Christi Himmelfahrt", antwortete Moritz Lamberti prompt. "Einfach, wenn man Messdiener ist", murmelte er. Munter zog die Gruppe zum nächsten der insgesamt 15 Verstecke.
"Ich finde es schön, dass wir zusammen Fragen lösen und dann suchen können", meinte Anna Christmann (7) und erhielt begeistert die Zustimmung ihrer gleichaltrigen Freundin Fabienne Becker. Am Ende bekamen die modernen GPS-Schnitzeljäger Süßigkeiten und rote Wangen von dem Spaß und der Bewegung an der frischen Luft. kat