Offene Moselaner im Glas

Kontinuierlich gestiegene Zahlen für teilnehmende Gastronomie-Betriebe, Winzer, Weine, und Auszeichnungen sprechen eine deutliche Sprache: Nicht nur dafür, dass der Wettbewerb "Der Beste Schoppen" zum gefragten Markenzeichen avanciert ist, sondern auch dafür, dass die Qualität der "Weine für jeden Tag" heute deutlich höher ist. Zum elften Mal können Betriebe ihre Weine bis zum 24. April für den Qualitätstest einreichen.

 Geben den Startschuss für den elften Wettbewerb „Der Beste Schoppen“: Projektleiter Dieter Reiss, Ansgar Schmitz vom Moselwein e.V., Stephan Reuter von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Michael Lipps (DLR Mosel), Helmut Scheuring, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands für den Kreis Trier-Saarburg, und Albrecht Ehses von der IHK Trier. TV-Foto: Cordula Fischer

Geben den Startschuss für den elften Wettbewerb „Der Beste Schoppen“: Projektleiter Dieter Reiss, Ansgar Schmitz vom Moselwein e.V., Stephan Reuter von der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Michael Lipps (DLR Mosel), Helmut Scheuring, Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbands für den Kreis Trier-Saarburg, und Albrecht Ehses von der IHK Trier. TV-Foto: Cordula Fischer

Trier. Die besten Schoppenweine von Mosel, Saar und Ruwer werden in diesem Jahr zum elften Mal prämiert und die Gastronomie-Betriebe, die diese im Ausschank anbieten und ihren Standard über drei Jahre gehalten haben, zum "Haus der Besten Schoppen" gekürt.

Seit der Erstauflage 1999 ist der Wettbewerb gewachsen — in allen Bereichen. Beispiel: 1999 wurden 138 Weine eingereicht, 2008 — und das war bisher Rekord — waren es 1180. Davon ausgezeichnet wurden immerhin 1084. Von 238 teilnehmenden Gastronomie-Betrieben erhielten 237 das Glas-Schild mit dem "Bester-Schoppen"-Prädikat. Sogar Betriebe aus Bielefeld, Schwerin oder Belgien beteiligten sich. Das spricht für das gestiegene Bewusstsein für die Region, ihre Produkte und insgesamt für ein hohes Qualitäts-Niveau auch bei einfachen Weinen. Dazu kommen die Bemühungen um die Qualifizierung von Gastronomen und Servicekräften. Außerdem ist diese Bewertung Baustein für die Dachmarke Mosel.

Einreichungen in sieben Kategorien



Und genau das soll der Wettbewerb nach Wunsch der beteiligten Träger-Institutionen — Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, Moselwein e.V., Industrie- und Handelskammer Trier, Hotel- und Gaststättenverband Rheinland und das Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Mosel — nach außen demonstrieren.

Betriebe, die sich zur Teilnahme entschließen, müssen Weine aus sieben Kategorien einreichen: Elbling, Rivaner, Weißer Burgunder, Rotwein sowie Riesling in den Ausbaustufen trocken, halbtrocken und lieblich. Ab dem 8. Juni werden sie in drei verdeckten Regionalproben (Föhren, Ediger-Eller, Graach) von Winzern, Gastronomen, Weinlieferanten und Verbrauchern geprüft. Die Finalprobe am 8. Juli in Trier bestreitet eine neutrale Jury, bevor der Wettbewerb mit der Siegerweinpräsentation am 21. Juli in Bad Bertrich endet.

Anmeldung: www.derbesteschoppen.de.

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