Olympiade für das Leben

In Trier und im Landkreis Trier-Saarburg wird es im kommenden Jahr zahlreiche Veranstaltungen zur Krebsvorsorge geben. Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz erhält für die Aktion "Olympiade für das Leben - Trier gegen Krebs" Unterstützung von Stadt, Kreis und Land.

Trier. (red) Die Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz wird 2009 in der Zeit vom 2. bis 11. Oktober eine breit angelegte Kampagne zur Krebsprävention und Krebs-Früherkennung in den Verbandsgemeinden des Landkreises Trier-Saarburg und in der Stadt Trier durchführen. Ziel der Kampagne ist, mehr Menschen für die Krebsvorsorge zu gewinnen.

Der Statistik der Krebsgesellschat zufolge nehmen derzeit lediglich 50 Prozent der Frauen und knapp 20 Prozent der Männer Angebote der Krebs-Früherkennung in Anspruch. Bereits heute würden im Durchschnitt aller Krebserkrankungen Heilungsraten von mehr als 50 Prozent erreicht, wenn Krebs frühzeitig erkannt wird. So lägen die Heilerfolge zum Beispiel bei Brustkrebs bei über 80 Prozent und bei Hautkrebs bei weit über 90 Prozent.

Mit einem Mix aus unterhaltenden Veranstaltungen - Theateraufführungen, Musikveranstaltungen, Oktober- und Weinfesten -will die Krebsgesellschaft über die Werbung für Krebsfrüherkennung hinaus zugleich finanzielle Mittel für ihre Arbeit gewinnen. Jährlich werden von der Krebsgesellschaft mehr als 17 000 Hilfen für krebskranke Kinder, Frauen und Männer in Rheinland-Pfalz kostenfrei geleistet.

Die Schirmherrschaften für die Veranstaltungsreihe im kommenden Jahr "Olympiade für das Leben - Trier gegen Krebs 2009" haben die Gesundheitsministerin Malu Dreyer, Landrat Günther Schartz und Oberbürgermeister Klaus Jensen übernommen. Landrat Günther Schartz übernahm für die Stadt Trier und den Landkreis Trier-Saarburg im Verlaufe eines Festaktes einen "Staffelstab des Lebens" von kommunalen Spitzenvertretern des Landkreises und der Stadt Kaiserslautern entgegen. Schartz hob auch im Namen seines Amtskollegen Klaus Jensen hervor, dass Stadt und Landkreis der Krebsprävention eine hohe Bedeutung beimessen. Dies zeige sich zum Beispiel in der Erstellung eines Krebsberichtes durch das Gesundheitsamt in enger Zusammenarbeit mit der Universität Trier. Deshalb werde man "sehr gern und aus Überzeugung" die Aktion der Krebsgesellschaft unterstützen.

In Trier ist die Krebsgesellschaft mit einer Beratungsstelle in Brotstr. 4, 54290 Trier, Telefon 0651/40551 zu erreichen.