Optimismus gefragt

Föhren. (ae) Der Gewerbeverband Industriepark Region Trier (IRT) in Föhren hatte alle dort ansässigen Unternehmen und Repräsentanten des Zweckverbands zum Jahresempfang eingeladen. Kernthema des Treffens war die Präsentation eines Konzepts zum geplanten Erlebnistag.

Heinz Herres, erster Vorsitzender des Gewerbeverbandes IRT, begrüßte etwa hundert Gäste mit der Absicht, auf "lauwarme" politische Statements über die Lage der Nation zu verzichten. Unternehmerische Taten seien gefragt. In diesem Sinne habe der nach einigen Schwierigkeiten im vergangenen Jahr neu gebildete Vorstand die Idee zum Vorhaben Erlebnistag entwickelt. In Zusammenarbeit mit der Flugplatz GmbH Föhren soll am 18. Juli die größte Veranstaltung der Region auf dem Gelände des Industrieparks und des Flugplatzes stattfinden - der Tag der offenen Tür.Schnitzeljagd und Themenpark

Bereits 1999 hatte es einen solchen Tag gegeben, der sich mit 15 000 Besuchern großer Resonanz erfreute. Der diesjährige Erlebnistag soll nach dem Willen der Veranstalter mit attraktiven Angeboten und ausgereiftem Veranstaltungskonzept noch erfolgreicher werden. Landrat Richard Groß, Vertreter der VG Trier-Land im Zweckverband, lobte die Initiative der Unternehmer und betonte, der IRT sei ein tolles Produkt. Ein Marketingkonzept für den Park, der sich ständigen Zuwachses erfreue, sei in Auftrag gegeben worden. Deshalb sei auch das Vorhaben Erlebnistag zu begrüßen. Mit Planung, Organisation und Vermarktung der Veranstaltung wurde Sven Herzog (ehemals Herzogtel) betraut. Mit Privatradios ist er an der Ausrichtung des Erlebnistages in doppelter Hinsicht beteiligt. Die Zielsetzung Herzogs sieht vor, den IRT überregional bekannter zu machen und ein positives Marken-Image zu fördern. In der Praxis soll das so aussehen: Attraktive Preise sollen Besucher zu einer Art Schnitzeljagd bewegen. Daneben sind Live-Musik und Themenparks geplant. Ein Technologie- und Gründerpark wird sich mit Wissenstransfer beschäftigen. Eine Auto- und Transportfahrzeug-Ausstellung, eine Flugzeugausstellung, Weinstraße und Bauernmarkt stehen ebenso auf dem Programm wie Kinderunterhaltung. Ein Shuttle-Service von und nach Trier und Wittlich soll die Anreise erleichtern. Thomas Simon, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit rief die Unternehmer dazu auf, den Erlebnistag in weitere Aktivitäten einzubetten. Der finanzielle Aufwand für die Unternehmen hält sich in Grenzen, da der Vorstand bereits den Vertrag über eine feste Summe mit Herzog abgeschlossen hat. Die meisten erklärten sich bereit, das Vorhaben zu unterstützen. Christoph Holkenbrink, Bürgermeister der VG Wittlich-Land, nannte das Konzept überzeugend. "Wir, der Zweckverband, stehen grundsätzlich dahinter, denn es ist eine geeignete Botschaft, den Industriepark noch bekannter zu machen."

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