Ordnung in der Innenstadt

Der Ortsbeirat Trier-Mitte-Gartenfeld hat sich in seiner Sitzung mit den Bebauungsplänen für den Bereich Stresemannstraße und Bruchhausenstraße befasst. Ziel ist die geordnete Bebauung in der City.

Trier. (LH) Konkretes hat Eva-Maria Weiß vom städtischen Planungsamt den Mitgliedern des Ortsbeirates Trier-Mitte-Gartenfeld noch nicht sagen können zu den Bebauungsplänen 1. BM 127 "Stresemannstraße-/Brückenstraße-/Jüdemerstraße" und 2. BM 128 "Ecke Franz-Ludwig-Straße/Bruchhausenstraße". Denn: Zunächst geht es der Verwaltung darum, überhaupt erst einen Bebauungsplan aufzustellen, um in den beiden unbeplanten Innenstadtbereichen eine geordnete Bebauung zu gewährleisten. Dazu gab es Zustimmung vom Ortsbeirat in der Sitzung am Freitag im Jugendzentrum Mergenerhof unter Vorsitz von Ortsvorsteher Dominik Heinrich (Bündnis 90/Die Grünen).

Wenn dann noch der Stadtrat zugestimmt hat, kann die Planungsbehörde detaillierte Vorstellungen erarbeiten.

Mit bis zu zwei Jahren sei zu rechnen zwischen Aufstellung und Rechtskraft, sagte Weiß: Gerade beim BM 128 geht es um ein "Gebiet mit ganz viel Denkmal". Ein massiver Baukörper mit sieben Geschossen - der Verwaltung liegt wohl eine Anfrage für ein Bauvorhaben mit bis zu 45 Wohneinheiten vor - würde die vorhandene Bebauung weit übersteigen. Das sei nicht gewollt. Der Rat schloss sich den Vorstellungen der Verwaltung an. Einstimmige Meinung: Der Innenbereich des vorhandenen Häuserblocks müsste auf jeden Fall unterhalb der Höhe der vorhandenen Bebauung bleiben, wenn nicht sogar zur Randbebauung (vier Vollgeschosse) hin reduziert werden.

Und auch der zweite künftige Bebauungsplan BM 127 soll eine Bebauung in "geordneten Bahnen" als Ziel haben. Die Ecke Stresemannstraße/Brückenstraße "schreit danach, beplant zu werden", sagte die Planerin.

Eine städtebauliche Aufwertung könne dadurch erreicht werden, wenn entlang der Stresemannstraße der eingeschossige Pavillon anders als bisher baulich genutzt werde. Die Antoniuskirche mit Herkulesbrunnen wie auch die unter Denkmalschutz stehende Linde würden nicht beeinträchtigt. Laut Verwaltung ergäbe sich die Chance, den Freiraum aufzuwerten.

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