Originell umgesetzte Idee tut der Seele gut

Mit einem originellen Konzept verzauberte der Trierer Chor Cantores Trevirenses bei seinem vorweihnachtlichen Konzert fast 200 Zuhörer und Mitsinger in der Trierer Irminenkirche.

Trier. (mehi) Festlich geschmückt präsentiert sich die Stiftskirche St. Irminen; weihnachtlich auch die Mehrzahl der ausgewählten Stücke, die die 30 Sänger und Sängerinnen von Cantores Trevirenses präsentieren. "Wir haben mit unserem Programm Orgelsolo, Chorgesang und gemeinschaftliches Singen mit dem Publikum vereinigt", betont Chorleiter und Organist Matthias Balzer. Bereits im vergangenen Jahr kam diese Art von Konzert sehr gut beim Publikum an."Ein Abend, an dem wir etwas für unsere Seelen tun und dem Christfest mit Gesängen näher kommen", begrüßt Prälat Erich Aretz, geistlicher Rektor der Vereinigten Hospitien. Werner Schmitz von den Barmherzigen Brüdern Schönfelder Hof trägt mit seinen Lesungen aus dem Alten Testament vom Propheten Jesaja und adventlichen Texten aus Lukas- und Johannes-Evangelium zur Besinnung bei.Die Stärke des Chors liegt im A-Cappella-Gesang. Bei den schwierigen choralen Stücken wie Johannes Brahms "Oh Heiland reiß die Himmel auf" und "Es ist ein Ros entsprungen" in der modernen Interpretation des schwedischen Komponisten Jan Sandström demonstriert der Chor sein großes Können. Die Orgel kommt bei den Soli von Anna-Maria und Johannes Balzer, Kinder des Chorleiters, zurückhaltend zum Einsatz. Beide tragen Stücke aus Bachs "Schemelli'schem Gesangbuch" vor.Zum Abschluss stehender Applaus

Auch die Konzertbesucher sind begeisterte Sänger und Sängerinnen. Mit Orgelbegleitung, abwechselnd und gemeinsam mit dem Chor, intonieren sie kirchliche und weihnachtliche Lieder. Meisterlich die Abstimmung bei Jaques Berthiers Kanon "Magnificat": Hier übernimmt der Chor auf der Orgelempore den Sprechgesang; Publikum und Orgel setzen beim Refrain ein. Das Konzert endet mit einem Orgelsolo von Matthias Balzer. Stehend applaudierend bedanken sich die Zuhörer.