Ortsbeirat Trier-Filsch billigt modifiziertes Einzelhandelskonzept
Trier-Filsch · Es war nicht das wichtigste Thema für den Stadtteil Trier-Filsch in der zu Ende gehenden Wahlperiode, als in der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Freitag das städtische Einzelhandelskonzept 2025plus beraten wurde.
Trier-Filsch. Bei allem Selbstbewusstsein eines kleinen Stadtteils: Am Nabel der Welt beim Trierer Einzelhandelskonzept 2025plus sieht sich der Ortsbeirat von Trier-Filsch ganz bestimmt nicht. Alleine schon deshalb gab es in der Ortsbeiratssitzung am vergangenen Freitag in der Kulturscheune an den vorgesehenen Planungen auch nichts auszusetzen. Wenig spannungsgeladen verlief demnach die Diskussion unter dem Vorsitz von Ortvorsteher Karl-Josef Gilles, bis das rund 500 Seiten starke Papier vom Rat gebilligt wurde. Gleichwohl: Bei der Versorgung etwa mit Lebensmitteln haben die Filscher allerdings schon bessere Tage gesehen, wurde von Ortsvorsteher Karl-Josef Gilles angemerkt. Dass das "VIVO"-Lebensmittel geschäft 1983 dichtmachen musste wie auch die Bäckerei (1995, danach noch bis 2000 als Backshop weitergeführt), sei dem Zeitgeist zu schulden gewesen. Aus der Bäckerei wurde dann - bis heute - Ulla\'s Lädchen - Neu & Second-Hand-Mode. Einen unmittelbaren Einfluss haben die Kommunalpolitiker zwar nicht: Begrüßt werde, wenn sowohl das Lädchen wie auch die ansässige Friseurin dem Stadtteil noch lange erhalten blieben.
Zuschuss für Irscher Sportplatz
Im zweiten Punkt der Tagesordnung widmete der Ortsbeirat vorgesehene Gelder für die Jugendarbeit in Höhe von 2000 Euro um. Dadurch will sich der Rat an der Neugestaltung des Sportplatzes im Nachbarbezirk Trier-Irsch beteiligen. Einige Filscher seien dort Mitglied und gingen auch einer Sportart, meist Fußball, nach, berichtete der Ortsvorsteher.Die sei der Grund, weshalb der Filscher Zuschuss auch Sinn mache. Drei Anliegen hatte der Rat an die Verwaltung dann doch noch: Der Pfad vom Filscher Häuschen in den Ort sei an manchen Stellen derart zugewachsen, dass er, ohne auszuweichen, überhaupt nicht mehr passiert werden könne. Ein Freischneiden der Sträucher könnte Abhilfe schaffen.
Probleme gibt es laut Ortsvorsteher auch neuerdings auf dem Friedhof, wo der Zugang zu den Gräbern durch einen Splitbelag erneuert wurde. Älteren Besuchern mit Rollator oder gar Rollstuhl sei es seither unmöglich, bis an die Gräber zu kommen.
Begrüßt wurde die Restaurierung des Brunnens an der Mainstraße. Aber: Der verwendete Putz ziehe die Algenbildung derart an, so der Ortsvorsteher, dass sich das zuständige Amt bei der Verwaltung eine andere Lösung überlegen sollte. LH