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Pandemie: Trierer Krankenhäuser lockern Besuchsregelungen schrittweise

Pandemie : Hermeskeiler Klinik erlaubt wieder Besuche, Trierer Häuser auch bald

Auch in einigen Krankenhäusern der Region werden die Corona-Regeln gelockert. Ein Überblick, was in welcher Klinik gilt.

Patienten im Hermeskeiler St.Josef-Krankenhaus können seit Dienstag, 15. Juni, wieder Besuch von Angehörigen empfangen. Darüber informiert die Klinikleitung auf der Internetseite des Krankenhauses. Möglich sei die Beendigung des Besuchsstopps durch die aktuell niedrigen Corona-Inzidenzen, heißt es dort. Bei einer Inzidenz unter 50 gelte Folgendes grundsätzlich: Patienten dürfen pro Tag einen Besucher für eine Stunde empfangen – und zwar innerhalb der Besuchszeit zwichen 15 und 18 Uhr. Ausnahmen seien beispielsweise bei Eltern von minderjährigen Patienten oder in besonderen Situation wie im Fall einer Sterbebegleitung möglich. Jeder Besucher muss sich registrieren, und wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, braucht den Nachweis eines negativen Corona-Schnelltests (nicht älter als 24 Stunden).

Ähnliche Regelungen gelten ab Donnerstag, 17. Juni, in den Trierer Kliniken.  Alle Patienten, die stationär in Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen oder im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier aufgenommen wurden, dürfen dann wieder besucht werden. Das teilen die Klinikverantwortlichen beider Häuser mit.

Dabei gilt wie in Hermeskeil die 1-1-1-Regelung als Orientierung: Ein Patient, ein Besucher, für eine Stunde. Da die Kliniken davon ausgehen müssen, dass noch nicht alle Patienten vollständig geimpft sind, muss der Besucher in den Trierer Häusern – unabhängig von seinem Impfstatus – ein negatives Schnelltest-Ergebnis vorlegen, das nicht älter als sieben Tage ist, um ungeimpfte (Mit-)Patienten nicht zu gefährden. Risikogruppen und Angehörige mit grippeähnlichen Symptomen werden aus Gründen des Infektionsschutzes weiterhin gebeten, auf Besuche zu verzichten. Beim Betreten des Krankenhauses ist wie auch in der Hermeskeiler Klinik ein medizinischer Mundschutz zu tragen und die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sind zu beachten.

Der Zutritt ins Krankenhaus ist nach wie vor nur über den Haupteingang möglich. Alle Nebeneingänge der beiden Trierer Kliniken bleiben bis auf weiteres geschlossen.

Im Kreiskrankenhaus St. Franziskus in Saarburg galt am Dienstag noch ein Besuchsstopp. Man rechne allerdings damit, dass es diesbezüglich in den nächsten Tagen auch in Saarburg eine Veränderung geben werde, hieß es am Dienstagnachmittag auf TV-Nachfrage.