Pappeln sind gefällt

MERTESDORF. (dis) Bis auf wenige dünne Bäumchen hat ein Fachbetrieb die riesigen Pappeln zwischen dem Ruwer-Hochwald-Radweg und der Landesstraße 149 am Klärwerk Ruwertal gefällt.

Grundstückseigentümer ist das Klärwerk, also die Verbandsgemeinde Ruwer. "Die Maßnahme war mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM) in Trier abgesprochen", ist von dort zu hören. "Die etwa 25 Meter hohen Bäume sind sowohl aus Sicherheitsgründen gefällt worden als auch im Vorgriff auf den Teilausbau der L 149 zwischen Mertesdorf und dem Fischweg in Trier-Ruwer", erklärte der Leiter der VG-Werke, Reinhard Meier. Abriss der Hüster-Mühle für Straßenausbau geplant

In Kürze soll mit den Bauarbeiten begonnen werden (der TV berichtete). Insgesamt 2,4 Millionen Euro werden für Grunderwerb und Baukosten investiert, um die enge Holperstrecke ab dem Ruwerer Fischweg in Richtung Mertesdorf durch eine neue Trasse zu ersetzen. Zunächst sollte die alte Trasse im Hang ausgebaut werden. Doch neue und aufwändige Stützwände hätten zu Mehrkosten von rund 1,5 Millionen Euro geführt. Nach dem Bau des neuen Teilstücks soll nun die alte Trasse verschwinden und renaturiert werden. Der Ausbau der 1,3 Kilometer langen Strecke beginnt am Ortsausgang von Ruwer. Kurz vor dem Klärwerk bei Mertesdorf wird das neue Straßenstück auf die verbleibende alte Trasse führen. Dazu soll auch die "Hüster-Mühle" mit allen Hallen abgerissen werden. Der Verkehr wird während der Bauzeit überwiegend ungehindert über die alte Trasse fließen können. Der Ruwer-Hochwald-Radweg verläuft etwa 20 Meter entfernt parallel zum neuen Straßenstück. Lediglich beim Klärwerk wird die Distanz auf sieben Meter schrumpfen.