PARKEN

Zur Berichterstattung über den Schulneubau in Schweich und die Parksituation:

Meinung

Rikscha-Taxis für die Lehrer
Auch ich hatte spätestens nach der Veröffentlichung des Bauvorhabens Gymnasium und Bürgerzentrum 2010 mehrfach auf die Problematik durch den Wegfall der beiden Lehrerparkplätze hingewiesen, wurde aber stets mit einem lässigen Wink auf die Möglichkeit des Parkplatzes zwischen Schwimmbad und Einkaufzentrum "e" abgetan. Auch der Hinweis, dass dieser Parkplatz selbst im Winterhalbjahr voll ausgelastet ist, fruchtete nicht. Nun hat zwar der Stadtrat das Problem erkannt, aber schnellstmöglich auf die lange Bank geschoben, obwohl das neue Schuljahr Anfang August beginnt und spätestens dann genügend Parkplätze vorhanden sein sollten. Deshalb mein gut gemeinter Rat an den Stadtrat: Kostengünstig könnte ein provisorischer Parkplatz unter der alten Schweicher Brücke vor dem Campingplatz ausgewiesen werden. Vorteil: Das Provisorium wird bereits im Sommer rege von Tagesurlaubern als Schattenspender genutzt. Im Winter würde die Brücke die Schneelasten abhalten. Als Pendelverkehr bräuchte man keine Wiener Fiaker. Fernöstliche Rikscha-Taxis für jeweils zwei Lehrkräfte täten es auch. Als Fahrer könnte man verhaltensauffällige Schüler mit Klassenbucheintrag heranziehen. Die Ausleihe der Rikschas erfolgte nach dem Prinzip des Einkaufswagens mit Chip. Das zu erwartende hohe Verkehrsaufkommen zum täglichen Schulbeginn und -ende am Verkehrsknotenpunkt - Durchlass vom Campingplatz zum Schwimmbad - könnte durch eine Ampelanlage oder den Einsatz von Schülerlotsen geregelt werden. Alternativ böte sich ein zweiter Durchlass unter der Umgehungsstraße am Campingplatz an. Die Situation am Schulzentrum wäre verkehrsberuhigt, kaum Verkehrsaufkommen am Schulzentrum. Somit wären keine Lehrerparkplätze nötig und die Kosteneinsparung von 200 000 Euro könnte für weitere dringende Maßnahmen im Rahmen des Schweicher Verkehrskonzeptes genutzt werden. Die geplanten Kleinspielplätze an der Sportanlage könnten kostengünstig realisiert werden. Karl-Josef Ames, Fell