Pastor füllt mit Schnapsverkauf Kasse der Pfarrei

Es ist mal wieder "drunter und drüber" gegangen. Der Karnevalsverein Newel hat seinen traditionellen Dreiakter zur Sessionseröffnung präsentiert, diesmal die Komödie "Dem Himmel sei Dank".

 Auf der Bühne des Karnevalsvereins geht es im Dienste der Kirchenrenovierung zeitweise sehr turbulent zu. TV-Foto: Peter Meier

Auf der Bühne des Karnevalsvereins geht es im Dienste der Kirchenrenovierung zeitweise sehr turbulent zu. TV-Foto: Peter Meier

Newel. (pem) Dass die Karnevalisten in Newel auch gute Theaterspieler sind, das war bekannt. Bei der Sessions-Eröffnung in der ausverkauften "Narrhalla" übertrafen die Akteure in der Komödie sich selbst. Sitzungspräsident Thomas Kimmlingen heizte den Theater-Besuchern bei der Begrüßung mächtig ein. Also "Vorhang auf" und auf Euro-Suche gehen: Mit nicht alltäglichen Methoden versucht Pfarrer Alfons Teufel (Josef Schönhofen) in seiner Pfarrgemeinde das dringend benötigte Geld für die Renovierung der Kirche aufzutreiben. Dabei schreckt er sogar vor nächtlichen Kartenspielen im Pfarrhaus oder dem Verkauf von schwarz gebranntem Schnaps nicht zurück. Sein arbeitsscheuer, aber geselliger Messner Johannes Höll (Michael Zeimetz) wird zwar von seiner resoluten Frau Emma (Eva Müller) auf Trab gehalten, ist dem Pfarrer aber zumindest beim Kartenspielen ein eifriger Helfer. Pfarrhaushälterin Hermine (Vera Mohn) will dagegen den Pfarrer immer auf den "richtigen" Weg bringen. Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Elfriede Engel (Carmen Winkelmann) soll Spenden für die Kirchenrenovierung sammeln. Ihre Sorge gilt jedoch ihrem guten Abschneiden bei der anstehenden Pfarrgemeinderatswahl. Sogar ihre Nichte Uschi (Anke Mohn) will sie gegen deren Willen ins Kloster stecken. Der Pfarrer vermietet schließlich sogar die Zimmer im Pfarrhaus. Wie es letztlich am Ende um die Finanzen steht, das wissen außer den Aktiven nur die Besucher.

Das Geheimnis beim Tagesordnungspunkt "Proklamation des neuen Prinzenpaares" wurde schnell aufgedeckt: Markus und Anja Bonertz werden das Zepter in der kommenden Session schwingen.

Wer das Stück verpasst hat, hat am Samstag, 20. November, um 20 Uhr eine zweite Chance. Karten sind noch erhältlich im Vorverkauf in der Gaststätte "Maarschenke".