Paula

Nun wollen die in Berlin die Zulagen für sogenannte Solarparks und die Sonnenpaddel auf privaten Hausdächern drastisch kürzen, und die vereinigten Klimaretter und Fukushima-Traumatisierten schreien Zeter und Mordio. Ich selbst frage mich oft, was das soll, wenn ich an einem trüben, grauen Tag an so einer Riesenanlage vorbeikomme.

"Ja aber die vielen schönen Sommertage", kriege ich dann zu hören. Also Leute, erstens ist es auch im Sommer nachts dunkel, und so furchtbar viele schöne Sommertage hatten wir im letzten Jahr auch nicht. Wie viel Energie erzeugen die Dinger wirklich? Ich habe nachgeschaut: Ganze drei Prozent der gesamten deutschen Stromproduktion sind es. Da müssen die Anlagen noch lange in der Sonne brüten, bis sie das CO{-2} eingespart haben, das bei ihrer Herstellung entstand. Was also soll dieser Aufwand? Könnte es vielleicht etwas mit dem vielen Geld zu tun haben, das man bisher für das bisschen Strom kassieren konnte? "Unsinn! Und was ist mit dem Vorsprung deutscher Solartechnologie und unseren Arbeitsplätzen?", wird nach meiner Ketzerei zurückgefaucht. Was damit ist, das weiß ich nicht. Ich weiß aber, was auf den leeren Verpackungskisten für die schwarzen Solarmodule stand, die letztes Jahr auf einer großen Solarparkbaustelle über dem Moseltal herumlagen. "Made in China" stand drauf! So viel von mir zu dem Thema. Da sind diese Windmühlen schon wirkungsvoller, auch wenn sie die Landschaft verschandeln. Sie drehen sich, sobald etwas Wind geht. Auch nachts und an Tagen ohne Sonnenschein. Unsere französischen Nachbarn haben diese Probleme nicht. Die schrauben lieber in Cattenom an ihren vier Pannenblocks herum. Und wenn\'s dort wirklich dicke kommen sollte: Meist weht der Wind von dort in Richtung Osten - da können die Metzer froh sein. Diese und weitere Kolumnen gibt es im Internet unter www.volksfreund.de/kolumnen.