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Petra Block bleibt Olewiger Ortsvorsteherin

Petra Block bleibt Olewiger Ortsvorsteherin

Petra Block (CDU) hat die Ortsvorsteherwahl in Olewig am Sonntag klar gewonnen. 72 Prozent und damit 435 Wähler stimmen für die Amtsinhaberin. Ihr Herausforderer Uwe Marquardsen sammelt 169 Stimmen (28 Prozent).

Trier-Olewig. Die Ortsvorsteherwahl endet mit einem klaren Ergebnis für die Christdemokratin, die seit 2009 Ortsvorsteherin von Olewig ist. "Ich freue mich natürlich sehr", sagt Petra Block am Sonntagabend in einer ersten Reaktion nach der offiziellen Präsentation der Ergebnisse kurz nach 19 Uhr. "Es ist großartig, dass ich meine Arbeit jetzt mit dem Ortsbeirat weiterführen kann, um gemeinsam wichtige Dinge für unseren Stadtteil zu erreichen."
Die Wahlbeteiligung liegt bei 24,9 Prozent: Von den 2445 Wahlberechtigten in Olewig gehen am Sonntag 610 zur Urne. Sechs Stimmen waren ungültig. "Das ist in Anbetracht der Umstände gar kein so schlechter Wert", meint die alte und neue Ortsvorsteherin. "Ich hatte Bedenken, dass die Beteiligung noch geringer ausfällt."
Verschiebung um drei Monate


Mit den "Umständen" meint Block die Verschiebung der Ortsvorsteherwahl vom 25 Mai auf den 24. August. Sie war nötig geworden, weil FDP-Mann Leif-Erik Klinnert als Ortsvorsteher kandidiert hatte, dabei aber nicht die rechtliche Grundvoraussetzung erfüllte, in Olewig zu wohnen. Stattdessen lebt Klinnert in Trier-Mitte/Gartenfeld.
Der Fehler fiel erst auf, als alle Wahlzettel schon gedruckt waren. Der Stadtverwaltung blieb nur noch die Verschiebung (der TV berichtete) um die drei Monate, die der rechtliche Spielraum in solchen Fällen hergibt. Ohne den Ur-Olewiger Peter Terges, der den Fehler bemerkte und öffentlich machte, wäre die Ortsvorsteherwahl mit einem falschen Kandidaten auf dem Zettel wahrscheinlich am 25. Mai wie geplant gelaufen.
"Die Frage, ob mitten in den Sommerferien eine akzeptable Wahlbeteiligung erreicht werden kann, hat mir große Sorgen gemacht", räumt Petra Block ein. Die Leiterin einer Kindertagesstätte hat ihren Urlaub verschoben, um zur Ortsvorsteherwahl im Land zu sein. "610 sind unter diesen schwierigen Umständen zur Wahl gegangen, das ist o.k.", so ihre Bilanz.
Jetzt steht zuerst der verschobene Urlaub an. "Am Montag geht es in Richtung Süden", verrät die Leiterin einer Kindertagesstätte. "Danach werde ich die sehr gute Zusammenarbeit mit dem Olewiger Ortsbeirat fortsetzen." jp