Pfalzeler Amtshaus: Treppe und Schrank aus Restbudget 2013
Trier-Pfalzel · Auf der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Pfalzel wurde angeregt darüber diskutiert, wie die Restmittel aus dem Ortsteilbudget von 2013 sinnvoll genutzt werden können. Außerdem wurde über den Kinder- und Jugendförderplan sowie das Amtshaus gesprochen.
Trier-Pfalzel. Die Ratsmitglieder machten Vorschläge für die Verwendung der Restmittel in Höhe von 2430 Euro aus dem Ortsteilbudget von 2013: Horst Görgen (CDU) schlug vor, die Toiletten im Amtshaus zu sanieren. Sarah Lorenz (FWG) regte an, das Geld für neue Böden in der Grundschule einzusetzen.
Beide Vorschläge wurden in der Diskussion verworfen, da die Restmittel für diese größeren Maßnahmen ohnehin nicht ausreichen würden. Werner Pfeiffer (FWG) brachte die Anschaffung eines abschließbaren Stahlschranks für den Beamer und Unterlagen des Ortsbeirats im Sitzungssaal des Amtshauses als Vorschlag ein. Dieser Vorschlag wurde von den anderen Ratsmitgliedern angenommen. Herbert Kern (CDU) regte zudem an, das verbleibende Geld zum Abschleifen und Versiegeln der Treppe im Amtshaus einzusetzen. Schließlich einigte sich der Ortsbeirat darauf, auch diese Maßnahme mit den Restmitteln aus dem Ortsteilbudget zu finanzieren.
Außerdem wurde im Rat über den Kinder- und Jugendförderplan der Stadt Trier 2014 bis 2017 gesprochen. Seibert merkte dazu an, dass die Informationsveranstaltung der Stadt zu diesem Thema sehr dürftig gewesen sei. Im Ortsbeirat herrschte Konsens darüber, dass solche Informationsveranstaltungen in Zukunft ausführlicher sein müssen, um wichtigen Themen gerecht werden zu können. Andreas Schleimer (SPD) hob die Bedeutung dieses Plans hervor: "Die Festsetzung für drei Jahre ist ein wirklicher Fortschritt, der den beteiligten Trägern Planungssicherheit gewährt." Der Ortsbeirat stimmte für den Plan.
Um ein Zukunftskonzept für das Amtshaus zu erstellen, wird ein Arbeitskreis mit je zwei Mitgliedern aus jeder Fraktion gebildet. Dieser Arbeitskreis wird dann auf jeder Ortsbeiratssitzung über den Fortgang der Beratungen informieren.
Ortsvorsteherin Margret Pfeiffer-Erdel (FWG) betonte die Vorteile des Arbeitskreises: "Der Arbeitskreis macht es uns möglich, über die Fraktionen hinweg gemeinsam zu planen und zu arbeiten." Auch Dietmar Mattes (SPD) pflichtete ihr bei: "Mit dem Arbeitskreis können wir unsere Interessen auf einen gemeinsamen Nenner bringen." Bezüglich des Amtshauses gab die Ortsvorsteherin zudem bekannt, dass vorerst kein neuer Außenanstrich erfolgen wird, da die Gebäudewirtschaft Trier (GWT) noch keine Begehung durchgeführt hat. Diese Gebäudebegehung ist allerdings für die GWT notwendig, um die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen zu überprüfen. jwa
Geruchsbelästigung
Eine der beiden Babyschaukeln, die auf der vorherigen Ortsbeiratssitzung bei der Stadt beantragt wurden, ist bereits angebracht. Bei der Recyclingfirma Eu-Rec im Trierer Hafen geht am 13. Oktober eine Anlage zur Abwasserreinigung in Betrieb, welche die Geruchsbelästigung für die Pfalzeler Bürger eindämmen soll. Sollte es dennoch zu Gestank kommen, sollten sich alle Bürger mit der Firma in Verbindung setzen und die Belästigung anmahnen. Am 24. Dezember wird es eine Gedenkfeier anlässlich des Bombenangriffs auf Pfalzel während des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren geben. Der Musikverein wird ein kurzes, dem Anlass angemessenes Lied spielen und die Feuerwehr wird mit zwei uniformierten Männern eine Mahnwache abhalten. jwa