Pflanzliche Raritäten und fleißige Bienenvölker

Föhren/Trier · Ein Beispiel für einen interkulturellen Garten haben sich Mitarbeiter des Weltladens in Föhren und Interessierte im Frauengarten in Trier-Ehrang angesehen. Ziel des Besuches war, die Grünanlage und seine Organisationsstruktur kennenzulernen. Zudem informierten sie sich über Imkerei.

Föhren/Trier. "Welch herrlicher roter Mangold!" "Ist das etwa Amaranth?" Beim Rundgang entdeckten die Mitglieder des Föhrener Weltladens der Aktion 3% aus Föhren viele bekannte Pflanzen, aber auch manche Rarität in den Parzellen des Internationalen Frauengartens in Trier-Ehrang.

Imkerin stellt Arbeit vor


Bettina Manns, als Mitarbeiterin des Frauennotrufes verantwortlich für das Projekt Frauengarten, erklärte den Zuhörerinnen alles, von der anfänglichen Idee bei der Landesgartenschau 2004 zur Gründung eines Internationalen Gartens in Trier bis zu den neuesten Errungenschaften wie der Kompost-Toilette und den Anpflanzungen an den Gemeinschaftsbeeten.
Das besondere Interesse des Föhrener Weltladen-Teams galt der Imkerei, die seit fünf Jahren betrieben wird. Imkerin Heidi Weis öffnete für die Gäste einen der Kästen der fünf Bienenvölker, die auf dem Gartengelände stehen. Die Imkerei richtet sich, wie das Arbeiten auf dem gesamten Gartengelände auch, weitgehend nach ökologischen Standards. Der geerntete Honig wird an einigen Verkaufsstellen angeboten, seit neuestem auch im Weltladen in Föhren.
Honig im Weltladen erhältlich


Zum Ausklang des Besuches wurden die Gäste aus Föhren mit Pfefferminztee und Äpfeln, frisch auf dem Gartengelände geerntet, bewirtet.
Neben Honig verkauft der Weltladen in Föhren auch den erstmals herausgegebenen Postkartenkalender mit Motiven aus dem Internationalen Frauengarten.
Der Erlös beider Produkte kommt dem Projekt Internationaler Frauengarten zugute. red