Platz für neue Grafschafter

Der Stadtteil Feyen-Weismark wird wachsen. Am Ende der Fritz-Quant-Straße werden Häuser für künftige Neubürger entstehen. Dafür hat der Ortsbeirat mit seiner Zustimmung zur Änderung des Bebauungsplans "Auf der Grafschaft II" nun die Weichen gestellt.

Trier-Feyen/Weismark. (cofi) Der Stadtteil Feyen-Weismark bekommt Zuwachs. Allerdings weniger, als im Bebauungsplan BF 10 von 1990 geplant. Denn darin war ein Terrassenhaus mit drei Geschossen und 26 Wohnungen festgelegt.

Dieser Plan wird nun aufgegeben und geändert, so hat es der Ortsbeirat mit einer Gegenstimme beschlossen. Auf dem Gebiet am Ende der Fritz-Quant-Straße werden nun sieben Reihenhäuser mit je zwei Geschossen und je zwei Wohnungen sowie Flachdächern entstehen.

Während der Offenlage haben sechs Bürger Anregungen eingereicht. Manfred Holzhäuser vom Stadtplanungsamt erläuterte den Politikern und interessierten Feyener Einwohnern, dass und warum sich die Fachleute entschlossen haben, diese nicht in den Plan einzuflechten. Befürchtet haben Anwohner unter anderem eine höhere Verkehrsbelastung. Denn bisher führt lediglich ein Fußweg zu dem Grundstück. Dieser muss nun ausgebaut werden. Aber der Zuweg werde nur für Anlieger befahrbar sein, und es spreche nichts dagegen, diese Verbindung als verkehrsberuhigte Straße auszuweisen, erklärte Holzhäuser.

Anwohner werden nicht zur Kasse gebeten



Kosten kommen dafür nicht auf die Anwohner zu, denn es werde ein Vertrag mit dem Projektentwickler geschlossen, der alle Investitionskosten übernehme. Dass die Anzahl der Wohnungen auf zwei je Haus begrenzt werde, habe zum einen den Sinn, die Anwohner unter anderem vor mehr Verkehr zu schützen. Zum anderen bedingen mehr Wohnungen einen erhöhten Bedarf an Stellplätzen. Dafür gebe es auf dem Gelände aber nicht genügend Raum.

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