Platz fürs Ehrenamt

KÜRENZ. (LH) Die Kürenzer Jugendfeuerwehr hat einen eigenen Raum im Feuerwehrgerätehaus bekommen. Das feierte der Nachwuchs gebührend.

Sebastian und Alexander Leuck, Philipp Erz, Philipp Coura, Martin Engermann, Christoph Coura, Aaron Geißler, Sören Koch, Steven Geib und Marco Geib sind mächtig stolz: Die Kürenzer Jugendfeuerwehr hat einen eigenen Jugendraum im Feuerwehrgerätehaus bekommen. Eine bunte Gästeschar war zur Feierstunde im Feuerwehrgerätehaus gekommen. Darunter Bürgermeister Georg Bernarding, Ortsvorsteher Manfred Maximini und Berufsfeuerwehrchef Herbert Albers-Hain. Pastor Alfred Knauf segnete den Raum. Auf 45 Quadratmetern können sich die Kinder und Jugendlichen einrichten. Mädchen finden sich momentan keine in den Reihen der Jugendwehr. "Wir ekeln keine Mädchen raus. Es hat auch schon Mädchen bei uns gegeben, aber die sind schon in der aktiven Feuerwehr", erzählt ein Jungwehrmann keck. Wenn keine besonderen Projekte auf dem Programm stehen, treffen sich die Kinder und Jugendlichen alle 14 Tage. Ausgebildet wird in Feuerwehr-Theorie und -Praxis, aber auch Freizeitaktivitäten kommen nicht zu kurz. Jugendwart Stefan Kuhn verspricht zu prüfen, ob in dem Raum Diskos stattfinden können. Arbeiten müssen die Kinder beim Löschzug Kürenz natürlich nicht, auch nicht beim Herrichten des Jugendraumes. Alle Arbeiten erledigten die Erwachsenen ehrenamtlich. "Wir wissen, was uns unser Nachwuchs wert ist", sagt Löschzugführer Kurt Hardt. Ortsvorsteher Manfred Maximini weiß ebenfalls um den hohen Stellenwert: Zu den Materialkosten schoss der Kürenzer Ortsbeirat in zwei Jahren je 5000 Euro bei. Anders wäre das Projekt nicht zu verwirklichen gewesen, weiß Hardt, der bekannt ist für seine Hartnäckigkeit, "wenn er sich mal was in den Kopf gesetzt hat". Feuerwehrdezernent Georg Bernarding lobte das "gelungene Werk". Jetzt sei eine optimale Jugendarbeit möglich.

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