Politischer Wille für Trierer Wolfsberghalle mit Tribüne zeichnet sich ab

Sport : Wille für Wolfsberghalle mit Tribüne zeichnet sich ab

Udo KöhlerSven TeuberWolf BuchmannChristian SchenkJörg JohannTobias SchneiderMichael Frisch

Bei der Mitgliederversammlung des Stadtsportverbandes waren sich die Funktionäre weitestgehend einig: Bernd Michels, zweiter Vorsitzender, erklärte: „Selbst Schulsport ist ohne Tribünen nicht möglich – und das nicht etwa nur bei Wettkämpfen. Fällt die Wolfsberghalle weg, ist das der Tod des Handballsports in Trier.“ Jörg Hunold, Sportreferent des DJK/MJC, erkläuterte: „Uns entgehen bis zu 6000 Euro Einnahmen, wenn es keine Zuschauer gibt. Ideal wäre, wenn die Wolfsberghalle künftig eine Tribüne mit 600 statt wie bisher 400 Zuschauerplätzen erhält.“

Michael Maxheim, Vorsitzender Sportkreis Trier, betonte: „Die Wolfsberghalle ist nicht nur für den Schulsport da, sondern genauso wichtig für den Vereins- und Breitensport – und dafür werden Tribünen dringend benötigt. Man wird in Zukunft sehen, dass die Arena kein Ort ist für Sportveranstaltungen mit 500, 600 Besuchern wegen der Wirtschaftlichkeit und der Atmosphäre.“ Marco Marzi, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, führte an, dass bei einer Sanierung der Halle bedacht werden müsse, dass die Halle während der Bauarbeiten für lange Zeit ausfalle.

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