1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Polizei hat Lage beim Spiel von Eintracht Trier gegen Preußen Münster unter Kontrolle

Polizei hat Lage beim Spiel von Eintracht Trier gegen Preußen Münster unter Kontrolle

Zum Spitzenspiel in der Regionalliga West empfing der Tabellenvierte SV Eintracht Trier 05 am Samstagmittag den Tabellenführer aus Münster. Um für die Sicherheit der 2800 Besucher im Moselstadion zu sorgen, war die Polizei schon vor dem Spiel mit einem Großaufgebot dabei.

Mit dem SC Preußen 06 Münster machte am Samstagmittag der aktuelle Spitzenreiter der Regionalliga West in der Moselmetropole Station. Aufgrund der sportlichen Brisanz dieser Begegnung sowie den Vorkommnissen am 30. Oktober 2010 in Landstuhl, als etwa 100 Anhänger von Preußen Münster auf der Rückfahrt vom Regionalligaspiel in Homburg/Saar im Bereich des Bahnhofes randalierten, hat die Polizei das Spiel mit einem Großaufgebot begleitet.

Knapp 2.800 Zuschauer kamen ins Moselstadion – darunter rund 400 aus Westfalen, die mit Fanbussen, Zügen und Pkw nach Trier kamen. Für zehn Münsteraner, die mit dem Zug nach Trier wollten, endete diese aber bereits am Hauptbahnhof in Koblenz: Für sie bestanden bundesweite Stadionverbote sowie Betretungsverbote für die Stadt Trier, die vor der Begegnung verhängt worden waren. Sie mussten nach Kontrolle durch die Bundespolizei wieder die Heimreise antreten. Die übrigen Bahnreisenden – rund 100 Personen – wurden bei ihrer Ankunft am Hauptbahnhof in Empfang genommen und zum Stadion begleitet. Dadurch kam es im nördlichen Stadtteil kurzzeitig zu Verkehrsbeeinträchtigungen. Kurz vor Spielbeginn zündeten SVE-Anhänger im Block mehrere Feuerwekrskörper, sogenannte Bengalos. Ob die Verantwortlichen ermittelt werden können, muss die Auswertung der Videoaufzeichnungen ergeben.

Während des Spiels kam es zu keinen besonderen Vorkommnissen. Lediglich einmal musste die Polizei im Gästefanblock wegen einer Schubserei einschreiten. Für den offensichtlich alkoholisierten Störenfried endete die Partie damit vorzeitig. Er wurde in Gewahrsam genommen und am Hauptbahnhof der Bundespolizei übergeben.

Ähnlich unproblematisch wie die Anreise gestaltete sich auch die Abreise der Fans aus Münster. Wiederum begleitet von Einsatzkräften der Polizei erreichten sie rechtzeitig den Bahnhof, um pünktlich ihre Heimreise anzutreten.

Insgesamt erlebten die Polizeibeamten einen eher ruhigeren Fußballeinsatz. Bewährt hat sich dabei die kategorische Fantrennung. „Wir sind mit dem Einsatzverlauf sehr zufrieden“, bilanziert Polizeioberrat Edmondo Steri den Samstagnachmittag aus polizeilicher Sicht.