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Polizei stellt Autobahn-Raser: 232 statt 100 Kilometer pro Stunde

 Kontrolle ist besser: Mit Hilfe von Radargeräten will die Polizei der Raserei entgegenwirken.TV-Foto: Fritz-Peter Linden
Kontrolle ist besser: Mit Hilfe von Radargeräten will die Polizei der Raserei entgegenwirken.TV-Foto: Fritz-Peter Linden
600 Euro Bußgeld und drei Monate Fahrverbot - Diese Strafe erwartet einen Raser, der Donnerstagabend, 21. August, auf der Autobahn 602 zwischen Trier-Kenn und dem Autobahndreieck Moseltal unterwegs war. Die Polizei erwischte den Fahrer mit 232 Kilometer pro Stunde, wo 100 erlaubt waren.

Der mehr als 120 Stundenkilometer zu schnelle Raser ist der Polizei am Donnerstagabend, 21. August, bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der A 602 zwischen den Anschlussstellen Kenn und dem AD Moseltal bei Trier ins Netz gegangen.
Bei erlaubten 100 km/h wurde der Fahrer eines Mitsubishi gegen 22.45 Uhr mit sage und schreibe 232 Kilometern pro Stunde (km/h) gemessen.
Den Fahrer erwartet ein Bußgeld in Höhe von mindestens 600 Euro und ein dreimonatiges Fahrverbot.

Gegen weitere 97 Fahrzeugführer wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet, weil sie nach Abzug der Toleranzen mehr als 21 km/h zu schnell waren. Fünf von ihnen droht zusätzlich ein Fahrverbot, weil sie über 41 km/h zu schnell fuhren.

Die Polizeiautobahnstation Schweich kündigt in diesem Zusammenhang verstärkte Geschwindigkeitsmessungen auf der B 52 und A 64 zwischen Trier und Luxemburg an.
Hintergründe sind unter anderem Beschwerden anderer Verkehrsteilnehmer über aggressives Fahrverhalten. Bestehende Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der viel befahrenen Pendlerstrecke, wie auf der Sauertal- und der stark unfallbelasteten Ehranger Brücke, werden nicht nur in Einzelfällen massiv missachtet, so die Polizei. Auch dort wurden Überschreitungen von mehr als 100 Prozent beobachtet.

Die Polizei appelliertan alle Verkehrsteilnehmer, sich im Interesse der Verkehrssicherheit an die bestehenden Vorschriften zu halten.