Polizei stellt Sicherheitskonzept fürs Trierer Altstadtfest vor

Sicherheit : Polizei stellt Sicherheitskonzept fürs Trierer Altstadtfest vor

Uniformierte und zivile Streifen der Polizei, Zufahrtssperren und Videoüberwachung sollen beim Trierer Altstadtfest am kommenden Wochenende für Sicherheit sorgen.

100.000 Besucher werden von Freitag, 28. Juni, bis Sonntag, 30. Juni, zum Altstadtfest in der Trierer City erwartet. Auf der Festmeile ab der Porta Nigra über Hauptmarkt, Domfreihof und einige Nebenstraßen bis zum Viehmarkt wird es damit voll. Dazu kommt der Trierer Stadtlauf am Sonntag – mit ebenfalls etlichen Besuchern, Sportlern und Straßensperunngen.

Mit technischen Sperren aus Betonteilen, mobilen Durchfahrtssperren und städtischen Fahrzeugen wollen Polizei und Veranstalter verhindern, dass Autos oder LKW ungehindert auf die Straßen und Plätze fahren können. An bestimmten Durchfahrtsstellen werde gewährleistet, dass berechtigte Fahrzeuge passieren dürfen, teilt die Polizei per Pressemitteilung mit.

Während des Festes werden Polizeibeamte in Zivil und in Uniform auf der Festmeile unterwegs sein. Die Polizei kündigt dabei auch gezielte Jugendschutzkontrollen an. Ein Teil der uniformierten Beamten ist zudem mit Videokameras, die fest an der Uniform befestigt sind – so genannte Bodycams – ausgestattet. Mitarbeiter des kommunalen Vollzugsdiensts der Stadt und eines privaten Sicherheitsdiensts unterstützen die Polizei bei ihren Maßnahmen.

Als „wichtigen Bestandteil des Sicherheitskonzepts“ bezeichnet die Stadtverwaltung die Videoüberwachung bestimmter Veranstaltungsbereiche: Auf dem Porta-Nigra-Platz, dem Hauptmarkt, dem Domfreihof und dem Viehmarkt werden – wie auch bereits bei anderen zurückliegenden Großveranstaltungen – stationäre Kameras aufgebaut. Sie sollen dazu dienen, rechtzeitig Gefahrensituationen zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Zudem können die Videoaufzeichnungen auch als Beweismittel beim Verdacht auf Straftaten herangezogen werde, wie die Stadtverwaltung mitteilt. Eine flächendeckende Rund-um-die-Uhr-Überwachung finde dabei nicht statt. Die Videoüberwachung „richtet sich unter Beachtung der Verhältnismäßigkeit am tatsächlichen Einsatzbedarf und letztlich am Besucheraufkommen und -verhalten aus“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Festgäste werden mit Hinweisschildern an den Eingängen der entsprechenden Bereiche über die Zeiten, in denen die Videokameras angeschaltet sind, informiert.

Die genauen Bereiche und weitere Hinweise sowie ein Informationsblatt zum Landesdatenschutzgesetzt finden sich auf der Internetseite des Polizeipräsidiums Trier https://s.rlp.de/Yoz

Hinweise zu Sperrungen und Umleitungen wegen des Trierer Stadtlaufs am 30. Juni finden Sie auf der Internetseite der Stadt Trier unter hier.

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