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Polizei und Notarzt retten 66-Jährigen

Polizei und Notarzt retten 66-Jährigen

Dank schneller und richtiger Reaktion haben zwei Trierer Polizisten und ein Notarzt am Samstag vermutlich einem Mann das Leben gerettet - oder zumindest schwere Folgeschäden verhindert. Bei der Polizeiinspektion Trier war um 16.05 Uhr ein Anruf eingegangen: An einer Tankstelle in der Stadt halte sich ein vermutlich stark alkoholisierter Autofahrer auf.


Zwei Beamte fuhren hin und erkannten schnell, dass der 66-Jährige keineswegs betrunken war. Stattdessen hatte er wahrscheinlich einen Gehirnschlag erlitten. Die Polizisten riefen sofort einen Notarzt, der den Mann versorgte und in ein Krankenhaus bringen ließ.
Bei den meisten Schlaganfällen oder Gehirnschlägen kommt es infolge verengter oder verschlossener Gefäße zu einer Durchblutungsstörung, in der Folge werden bestimmte Regionen nicht mehr mit Sauerstoff versorgt.
Um herauszufinden, ob ein Gehirnschlag vorliegt, bedienen sich Ersthelfer der sogenannten FAST-Methode: Das Kürzel steht für die englischen Begriffe "face" (Gesicht), "arms" (Arme), "speech" (Sprache) und "time" (Zeit). Der Patient wird aufgefordert, Gesicht und Arme zu bewegen - so soll festgestellt werden, ob Lähmungen eingetreten sind. Außerdem fordert man den Betroffenen auf, einen Satz nachzusprechen - und sollte, siehe "Zeit", so schnell wie möglich einen Arzt rufen. red/fpl