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Polizeipräsident Rudolf Berg dankt Trierer Berufsfeuerwehrmann Jürgen Becker

Zivilcourage : Polizeipräsident dankt Trierer Feuerwehrmann

Der Trierer Polizeipräsident Rudolf Berg hat mit einem Brief dem Trierer Berufsfeuerwehrmann Jürgen Becker gedankt. Becker, der gerade wegen eines anderen Einsatzes in der Nähe gewesen war, hatte im November 2020 zwei Polizeibeamte bei der Rettung einer Person in einer lebensgefährlichen Notsituation an einer Autobahn in Trier unterstützt.

Polizeipräsident Berg dankt in dem Brief für die „tatkräftige Hilfe“ Beckers, der sofort auf die Hilferufe der Polizeibeamten reagiert habe. „Es ist mir ein besonderes Anliegen, Ihnen für Ihr engagiertes Verhalten zu danken und Ihnen meine Anerkennung auszusprechen“, schreibt der Trierer Polizeipräsident dem 38-jährigen Becker, der seit dem Jahr 2005 Berufsfeuerwehrmann in Trier ist.

„Seit Jahren wirbt die rheinland-pfälzische Polizei mit ihrer Präventionskampagne ‚Wer nichts tut macht mit‘ für mehr Bürgersinn und Zivilcourage in der Bevölkerung.“ Diese Aktion wolle ein deutliches Zeichen gegen das in Teilen verbreitete „Weghören, Wegsehen und Weggehen bei Straftaten, Unglücksfällen oder Notsituationen“ setzen. Becker habe in „vorbildlicher Weise“ die Polizisten bei ihrem Einsatz unterstützt, dies sei ganz im Sinne dieser Kampagne der rheinland-pfälzischen Polizei gewesen.

Becker freute sich über die Anerkennung durch den Polizeipräsidenten. „So zu reagieren ist für uns Feuerwehrleute eigentlich selbstverständlich, denn unser Job ist es letztendlich, andere Menschen vor Schaden zu bewahren, trotzdem freue ich mich natürlich, wenn unsere Arbeit entsprechend gewürdigt wird.“

Überreicht wurde ihm das Dankesschreiben von Triers Feuerwehrchef Andreas Kirchartz, der sich dem Dank des Polizeipräsidenten anschloss: „Unsere Feuerwehrleute sind gut ausgebildet und wir bereiten sie auch durch Weiterbildung und ständiges Üben auf mögliche Einsatzsituationen vor.“ Jürgen Becker habe durch seine geistesgegenwärtige Hilfe bewiesen, dass jeder auch in der Praxis im Notfall auf die Feuerwehr zählen könne.