Polizeisportverein wächst weiter

Polizeisportverein wächst weiter

Die Mitgliederzahl des Polizeisportvereins Trier (PSV) steigt mit schöner Beständigkeit. Im vergangenen Jahr sind 104 Sportbegeisterte dazugekommen. Mit 743 Mitgliedern ist der Verein einer der größten in der Stadt.

Trier. Bei der Jahreshauptversammlung im Estricher Hof lobten Michael Maxheim vom Sportkreis Trier-Saarburg und Heinz-Peter Kann vom Stadt-Sportverband die Arbeit des Trierer Polizeisportvereins. "Das Wirken des PSV verlangt Hochachtung, es ist innovativ und zukunftsträchtig", freute sich Kann. Dies sei insbesondere auch auf das große sportliche Angebot in den verschiedenen Abteilungen zurückzuführen. Maxheim fand aber auch warnende Worte beim Blick in die Zukunft. Die Gefahr sei groß, dass hier das Geld für die Freizeitgestaltung und der Wille von Ehrenamtlichen zur Mitarbeit fehlten.
Jugendliche im Blick


Vorsitzender Bernd Michels fehlte zunächst wegen einer Stadtratssitzung, deshalb eröffnete der zweite Vorsitzende, Werner Konz, die Versammlung.
"Unser Vereinsschiff läuft in ruhigem Wasser", ist das Resümee. Es hätte keine Stürme, keine Unruhe, keinen Zoff und keinen Streit gegeben. Dies sei in erster Linie der guten Arbeit der Übungsleiter zu verdanken. Michels: "Sie sind das Rückgrat des Vereins, ohne sie ist ein sportliches Angebot nicht möglich."
Die gute und erfreuliche Zusammenarbeit sei beileibe keine "Eintagsfliege". Sie bestehe seit vielen Jahren und sei in der heutigen Zeit nicht mehr alltäglich. Der PSV beschäftigt sich sehr mit der Zukunft. Während heute noch die Mitgliederzahlen steigen, müsse an die künftige Entwicklung gedacht werden.
Michels erklärte: "Immer mehr Kinder nehmen Ganztagsschulangebote wahr. Ob sie dann nach einem langen Schultag noch Lust und Zeit für eine sportliche Betätigung haben, muss infrage gestellt werden."
Dies sei eine spannende Frage, auf die es noch keine Antwort gäbe.
Konz und Michels gingen auf die Arbeit in den verschiedenen Abteilungen ein. Besonders erwähnten sie den 15-jährigen Philipp Nathem, der Juniorenlandesmeister im Karate wurde und inzwischen auch Mitglied im Bundeskader des Deutschen Karateverbandes ist.
Abschließend bat Michels alle Mitglieder, für das Ehrenamt zu werben. "Ohne ehrenamtliches Engagement werden die Vereine nicht überleben", sagte er.Extra

Ehrungen: Goldene Ehrennadel: Charlotte Wittenkämper, Renate Haag; silberne Ehrennadel: Rainer Gebhardt, Klaus Olbert, Christel Kirchartz; bronzene Ehrennadel: Fabian Ahlhelm, Stefan Wirtz, Judith Jakobs. An einige Mitglieder werden die Ehrennadeln und Urkunden nachgereicht. Die Versammlung beschloss, Hans-Peter Hummel demnächst zum Ehrenmitglied zu ernennen. dis