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Polka, Punk und Power-Pop: Das etwas andere Festival

Polka, Punk und Power-Pop: Das etwas andere Festival

1997 ging das erste Festival "The Beat is off" in Trier über die Bühne. Bei der siebten Runde am Wochenende mischten folgende Bands mit: Ivan Ivanovich & the Kreml-Krauts und The Shanes aus Trier, The Cherrypops aus Essen sowie die luxemburgischen Nachbarn Toxkäpp.

Trier. Im Gewölbekeller des Exhauses herrscht eine ausgelassene Stimmung. Rund 200 Besucher sind zum Festival "The Beat is off" gekommen. Während in den hinteren Reihen fröhlich gefeiert wird, hat sich der Platz vor der Bühne längst zur Tanzfläche gewandelt.
Das Festival wird von dem Trierer Plattenlabel Sumo Rex veranstaltet und stellt so etwas wie eine Eröffnungsfeier dar. "Bisher wurden vier Alben auf Sumo Rex veröffentlicht", erzählt Markus Schu, der das Festival organisiert. "In Zukunft möchten wir das Label etwas ausbauen und mehr regionalen Bands die Möglichkeit geben, unsere Infrastruktur zu nutzen."
Die Musik, welche auf Sumo Rex erscheint und auch auf dem Festival zu hören ist, klingt ungewöhnlich und vereint unterschiedlichste Musikstile wie Polka, Hardrock und Ska miteinander. Schu sagt: "Wir wollen keine großen Schubladen bedienen, in denen schon viele Bands aktiv sind. Vielmehr geht es uns darum, dass die Gruppen extravagant sind und ihre Musik etwas Spezielles hat, das uns gefällt." Auf ein bestimmtes Genre wolle er sich nicht festlegen.
Auf der Bühne gehen derweil Akkordeon und E-Gitarre eine Symbiose an. Bei den Fans kommt die Melange aus harter Rockmusik und slawischer Folkore, die man bei The Shanes und Ivan Ivanovich & the Kreml-Krauts findet, scheinbar gut an. Peter Feltes aus Irsch zusammen: "Die Musik ist originell, die Stilmixtur einzigartig. Inzwischen sind die Bands eine echte Trierer Institution." nhl