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Porta hoch 3 geht auch bei Regen über die Bühne

Porta hoch 3 geht auch bei Regen über die Bühne

Porta3 die Zweite: Wenn das Wetter mitspielt, wird’s super. Wenn nicht, gibt es kein Entrinnen vor Regen. „Die Konzerte finden auf jeden Fall im Freien statt“, kündigen die Veranstalter an. Die Idee, in die Arena oder die Europahalle auszuweichen, wurde schnell wieder verworfen.

 Die Bühne wächst: Ab Freitag wird die Porta wieder dreimal in Folge mit hochkarätigen Künstlern bespielt.
Die Bühne wächst: Ab Freitag wird die Porta wieder dreimal in Folge mit hochkarätigen Künstlern bespielt. Foto: Roland Morgen

Auf dem Papier ist die zweite Auflage von Porta3 (Medienpartner: Trierischer Volksfreund) schon vor Veranstaltungsbeginn erfolgreicher als die Premiere vor einem Jahr. Die 2600 Tickets für Mark Forsters Auftritt am Sonntag sind schon seit Wochen ausverkauft. Das Konzert von Konstantin Wecker (Freitag) steuert nach jüngstem Stand auf 800 Besucher hin (von maximal möglichen 1100, da bestuhlt) zu, und zu Nils Landgren (Samstag, ebenfalls bestuhlt) dürften 600 Fans kommen. "Damit sind wir sehr zufrieden", erklärt Paula Kolz (35) von Mitveranstalter Trier Tourismus und Marketing GmbH (TTM). Die Auslastung von 2015 (Gentleman, Night Of Classic & Pop mit den Frankfurter Sinfonikern, Gregor Meyle) schon im Vorfeld getoppt - das bestätige: "Wir liegen goldrichtig mit unserem Konzept, an drei aufeinander folgenden Abenden drei Künstler aus drei unterschiedlichen Genres vor der Porta zu präsentieren."
Es könnte also alles eitel Sonnenschein sein, wenn nur das Wetter mitspielen würde. Doch stündlich sich ändernde Prognosen bezüglich der Regenwahrscheinlichkeit am Wochenende in Trier trüben die Vorfreude. Die Idee, in eine Halle auszuweichen, wurde am Mittwoch verworfen. Die Europahalle ist zu klein für Mark Forsters Publikum; ein Umzug in die Arena würde dort große organisatorische Probleme bereiten. Und weil sich zudem eine leichte Wetterbesserung abzeichne, "steigt jetzt definitiv alles draußen", kündigt Geschäftsführer Oliver Thomé (38) von TTM-Kooperationspartner Popp-Concerts an. Schließlich sei das einzigartige Ambiente nicht reproduzierbar, und Mark Forster (von dem "Wir sind groß", der ZDF-Song zur Fußball-Euromeisterschaft stammt) trete nicht zuletzt wegen der Porta Nigra in Trier auf: "Der Vorplatz ist die mit Abstand kleinste Location auf seiner Open-Air-Tour. Wir hätten auch gut und gerne 5000 Tickets verkaufen können, wenn die Platzkapazitäten da wären."
Paula Kolz verspricht, es werde alles getan, damit die Besucher "richtig schöne Abende erleben" könnten: "Bei den bestuhlten Konzerten haben wir Platzanweiser im Einsatz und Helfer, die die Stühle vorher trocken halten." Essen und Getränke gibt es nebenan im Brunnenhof.

Das Porta3-Programm im Überblick:
Freitag: Konstantin Wecker (mit fünfköpfiger Band), Tickets ab 42 Euro.
Samstag: Nils Landgren All Star Quartett (Gesang: Viktoria Tolstoy) und die Neue Philharmonie Frankfurt spielen Leonard Bernstein; Sitzplatzkarten ab 39,65 Euro.
Sonntag: Mark Forster (mit Gitarrist, Schlagzeuger, zwei Keyboardern und drei Bläsern); im Vorprogramm tritt der österreichische Newcomer Lemo auf.
Alle Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr. Am Freitag und Samstag ist Einlass am Simeonstiftplatz/Brunnenhof; Abendkasse ab 19 Uhr.
Einlass am Sonntag (keine Abendkasse, da ausverkauft) an der Commerzbank in der Simeonstraße.
Eintrittskarten für die Konzerte von Konstantin Wecker und Nils Landgren gibt es auch im TV-Servicecenter Trier, Neustraße 91 (am Samstag geöffnet bis 13 Uhr).

Die Bus-Umleitungen:
Wegen der Open-Air-Reihe Porta3 fahren die Stadtbusse ab morgen, Freitag, 15 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 19. Juni, dieselben Umleitungen wie beim Altstadtfest. Die Buslinien, die von der Treviris-Passage, der Kaiser-Wilhelm-Brücke oder aus der Paulinstraße kommen, fahren die Ersatzhaltestelle in der Christophstraße an. Die Haltestellen im Margaretengäßchen und in der Simeonstraße sind für die Dauer des Porta-Festivals aufgehoben. Die Ausweichrouten sind im Internet zu finden unter www.swt.de