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Präventions-Experten der Polizei Trier informieren über den Schutz vor Einbrechern und Telefon-Betrügern

Hermeskeil/Osburg : Keine Chance für Einbrecher

Experten der Polizei beraten Bürger unter anderem in Hermeskeil darüber, wie sie ihr Haus sichern. Auch zum Schutz vor einer anderen, immer häufigeren Form von Straftaten bringen die Beamten Infos mit.

Wie schützt man sein Haus vor Einbrechern? In der Urlaubszeit hat dieses Thema Konjunktur. Die Experten der Zentralen Prävention des Polizeipräsidiums Trier waren deshalb jüngst in Hermeskeil und mehreren anderen Orten unterwegs, um darüber mit Bürgern zu sprechen und sie zu beraten. Das hat das Polizeipräsidium mitgeteilt. „Wir haben 70 persönliche Gespräche geführt“, bilanziert Jürgen Frohn von der Zentralen Prävention. „Unsere Maßnahme ist bei den Bürgern sehr gut angekommen.“

Neben der Einbruchsicherung informierten die Experten über ein weiteres wichtiges Thema: „Unsere Präventionsmaterialien zu Call-Center-Betrug stießen auf ein besonders starkes Interesse“, sagt Frohn. Call-Center-Betrug (CCB) habe viele Facetten. Kurz zusammengefasst gehe es darum, dass ein Anrufer, der sich beispielsweise als Polizist, Bankmitarbeiter oder Enkel ausgebe, persönliche Daten abfrage. Die Täter erzählten eine frei erfundene Geschichte und versuchten, an Schmuck, Bargeld, Codes von Guthabenkarten oder andere Wertgegenstände zu gelangen. Oft sollten diese dann einer vermeintlichen Vertrauensperson übergeben werden.

Außer in Hermeskeil informierten und berieten die Teams des Polizeipräsidiums Trier auch Bürger in Rascheid, Gusenburg und Osburg. Sie verteilten nach Angaben des Polizeipräsidiums dabei an rund 325 Haushalte Postkarten mit dem Angebot zur kostenlosen polizeilichen Einbruchsschutzberatung und 380 Anschreiben und Türanhänger zu Betrugsversuchen am Telefon.

Ausführliche Informationen zum Schutz vor Einbruch und Betrug gibt es auf der Internetseite der Polizei unter https://s.rlp.de/TE0