"Praktiziertes Europa"

TRIER/LUXEMBURG. (red) Als "praktiziertes Europa in einem Umfeld der Skepsis" bezeichnete Oberbürgermeister Helmut Schröer (CDU) den Städteverbund QuattroPole. Im Mittelpunkt der jüngsten Sitzung des Verbundes stand ein neuer Stadtentwicklungsplan für Luxemburg.

Im QuattroPole haben sich Metz, Luxemburg, Saarbrücken und Trier zusammengeschlossen. Bei der Sitzung des Lenkungsausschusses in Luxemburg zeigten sich auch der luxemburgische Bürgermeister Paul Helminger, Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz und Jean-Marie Rausch für Metz von QuattroPole überzeugt. Im Mittelpunkt der Zusammenkunft stand die Vorstellung des neuen Stadtentwicklungsplans der Stadt Luxemburg. Zu den Zielen der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit gehörte es, rechtzeitig Projekte der Nachbarstädte kennen zu lernen, die Auswirkungen auf den gesamten Städteverbund haben. "Die Entwicklung der QuattroPole-Städte ist ohne europäische Ausrichtung nicht möglich", sagte Schröer. Er schlage der deshalb gemeinsame Entwicklungsprogramme vor. Mit Nachdruck bekräftigten die vier Bürgermeister ihre Forderung, die Schienenverbindungen zwischen den Städten zu verbessern. Dies gelte insbesondere für die Strecken von Trier nach Luxemburg und nach Metz, die auch im Hinblick auf das Kulturhauptstadtjahr 2007 attraktiver gestaltet werden müssten. Der Lenkungsausschuss beschäftigte sich zudem mit einem zu erarbeitenden Kulturportal für die vier Städte. Es soll in Zukunft alle kulturellen Angebote zusammenfassen. Weiteres Thema war das von Luxemburg vorbereitete E-Learning-Modul zum Erlernen der luxemburgischen Sprache über Internet.

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