Preise für delikate Destillate

Preise für delikate Destillate

Mit gestiegenen Teilnehmerzahlen und einem sehr guten Qualitätsdurchschnitt schloss die Landesprämierung für heimische Edelbrände der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ab. Die Preisverleihung der Edelbrand-Prämierung für die Regionen Koblenz und Trier fand in der Orangerie des Nells Park Hotels statt.

Trier. Im Jahr 2007 waren 790 Proben delikater Destillate von 146 Betrieben eingereicht worden, in diesem Jahr waren es mit 896 von 144 Betrieben aus ganz Rheinland-Pfalz deutlich mehr. Dabei geht es darum, die Erzeugnisse aus heimischer Produktion zu stärken und gegenüber industrieller Massenware abzugrenzen. Allein aus der Region Koblenz-Trier kamen 334 "Anstellungen" von 61 Betrieben. Dabei waren erstmals nach Änderung der Prämierungs-Bestimmungen "Exoten" aus nicht-heimischen Produkten und Liköre zugelassen. Sie wurden nicht prämiert, fünf von ihnen wurden aber empfohlen, erläuterte Norbert Schindler, MdB und Präsident der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz in seiner Begrüßungsrede, die musikalisch von Blasmusikern der Kreismusikschule umrahmt wurde. Um die ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen hervorzuheben, seien die Erzeugnisse von Streuobstwiesen im Prämierungsverzeichnis entsprechend gekennzeichnet worden. Die Landwirtschaftskammer betrachte die Edelbrandwein-Prämierung als Marketingunterstützung und Orientierungshilfe für anspruchsvolle Verbraucher. Nach Prüfung der verdeckten Proben vergab die Jury in der Region Trier 62 Goldmedaillen, 127 Silbermedaillen und 82 Bronzemedaillen. Die Staatsehrenpreise sowie den Ehrenpreis des Bauernverbandes Rheinland-Nassau erhielten die Betriebe, die mit den Ergebnissen ihrer fünf besten unterschiedlichen Destillate die höchsten Durchschnittspunktzahlen erzielt haben. Die Staatsehrenpreise wurden von Schindler und dem Ministerialrat im Landwirtschaftsministerium, Rolf Pietrowski, an Ludwig Faber aus Ferschweiler und Klaus Tilkes aus Nattenheim vergeben. Mit dem Ehrenpreis des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau wurde Michael Hilgert aus Maring-Noviand ausgezeichnet. Der Ehrenpreis der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ging an Jörg Blenz aus Pommern.Das Prämierungsverzeichnis der Landwirtschaftskammer enthält alle Siegerbrände, die Preisträger und die erfolgreich teilnehmenden Betriebe. Es kann bei der Landwirtschaftskammer RLP, Weinbauamt Wittlich, Friedrichstraße 20, 54516 Wittlich, Telefon 06571/97330 angefordert werden.Die Preisträger: Brennerei Felsenburg in Altrich, Gutsbrennerei Molitor in Bernkastel-Kues, Brennerei Joachim Nisius in Breit, Weingut Manfred Franzen in Erden, Brennerei Ludwig Faber in Ferschweiler, Brennerei Günter Hunsicker in Fisch, Brennerei Rainer Zender in Idenheim, Brennerei Matthias Schmalen in Idesheim, Brennerei Hermann Berweiler und Brennerei Erwin Thul, beide Klüsserath, Brennerei Karl Tapp in Konz, Weingut Jostock-Bülhoff in Leiwen, Weingut-Destillerie Herbert Junk-Hoffmann in Leiwen, Honigberg Brennerei in Maring-Noviand, Werner Kleutsch aus Merzkirchen, Brennerei Stefan Samson in Merzkirchen, Brennerei Karl-Heinz Bauer in Mühlheim (Mosel), Brennerei Nattenheimer Mühle in Nattenheim, Brennerei Koch + Roos in Neumagen-Dhron, Eifel-Edelbrand w.V. in Niederweiler, Brennerei Alfred Hauer in Niederweiler, Brennerei Edgar Fochs in Nittel, Brennerei M. Arens, in Oberstedem, Eifel-Destille Krämer in Orenhofen, "Edelbranntbrennerei" Harry Brösch in Osann-Monzel, Edelobstbrennerei Werner Gerardy und Edelbrennerei Marie-Luise Jeger, beide Palzem, Edelobstbrennerei Karl Jücker in Paschel, Edelobstbrennerei M. Gries in Perl, Brennerei Edgar Hettinger in Prümzurlay, Brennerei Peter Lasch in Ralingen Olk, Brennerei Peter Neukirch in Salmtal, Brennerei Heyenhof in Sinspelt, Brennerei Ernst Fögen in Spangdahlem, Brennerei Peter Greif in Tawern, Brennerei Barbara Bisenius in Wallendorf, Brennerei Bohrshof in Welschbillig, Brennerei Erich Kettern in Wintrich, Brennerei Junk-Schneider in Wolsfeld, Brennerei Klaus Wiltz in Rehlingen, Brennerei Volker Gabel in St. Julian.