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Preiserhöhung: Bustickets werden 4,6 Prozent teurer

Preiserhöhung: Bustickets werden 4,6 Prozent teurer

Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) will ab Januar 2012 die Preise für Bustickets erhöhen. Stimmt der Landesbetrieb Mobilität zu, müssen Nutzer öffentlicher Verkehrsmittel tiefer in die Tasche greifen und 4,6 Prozent mehr für ihre Tickets zahlen.

In den Gremien der VRT GmbH - gemeinsame Sitzung der Verkehrsunternehmen und des Verbandsausschusses, sowie in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes VRT - wurde die durchschnittliche Tariferhöhung von 4,6 % zum 1. Januar 2012 beschlossen. Die neuen Preise gelten vorbehaltlich der Genehmigung durch den Landesbetrieb Mobilität.

Ab 1. Januar 2012 wird das Einzel-Ticket in den Preisstufen 1 und 2 jeweils um fünf Cent auf 1,90 Euro bzw. 2,50 Euro erhöht. Auch in den anderen Preisstufen gibt es etwa gleichverteilte Tariferhöhungen um durchschnittlich 4,6 Prozent. Unverändert bleibt der Preis für die VRT-SparKarte bei 19 Euro. Auch das Schüler-Freizeit-Ticket bleibt konstant - die Preise dieser beiden Angebote erhöhen sich nicht.

Seit sechs Jahren wird im VRT ein Modell zur Berechnung der Kostenentwicklung als Grundlage für die Tarifentwicklung angewandt. Dieses Modell basiert auf Preisindizes (Mai 2010 -April 2011) des Statistischen Bundesamtes, wie z.B. die Treibstoffkosten, Personalkosten, Kosten für Ersatzteile, Reifen, Reparaturen und Versicherungen. Diese Daten werden vom Statistisches Bundesamt alljährlich ermittelt, von der VRT GmbH zusammengefasst und den Gremien zur Abstimmung vorgelegt.
Die Kostensteigerung lag beispielsweise beim Dieselkraftstoff bei 14,7 Prozent, bei den Reifen bei 3,4 Prozent und bei den Personalkosten bei 1,6 Prozent.