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Preisgekrönte Polizeipuppen spielen zum 1000. Mal

Preisgekrönte Polizeipuppen spielen zum 1000. Mal

Jubiläum bei der Puppenbühne des Polizeipräsidiums Trier: Am Dienstag spielten die Puppen mit ihren menschlichen Akteuren zum 1000. Mal. Für Polizeipräsident Lothar Schömann war das Grund genug, die Akteure zu ihrem Auftritt in die Grundschule Am Dom zu begleiten.

Trier. Wenn Zottel und Alex die Bühne betreten, wird's im Saal still. So auch in der Aula der Grundschule am Dom, wo neben den dortigen Kindern auch Schüler der Levana-Schule aus Schweich sowie Mitarbeiter der Westeifelwerke das Abenteuer von Alex und Zottel miterlebten.
Zuvor aber hatte Polizeipräsident Lothar Schömann die Gelegenheit genutzt, dem Team der Trierer Puppenbühne - Polizeihauptkommissarin Elke Krebs und Polizeioberkommissar Reinhold Knauf - für ihre erfolgreiche Arbeit zu danken.
Als sich am 26. November 2007 der erste Vorhang hob, konnte niemand ahnen, dass sich dieses Engagement binnen kürzester Zeit zu einer derartigen Erfolgsgeschichte auswachsen werde, so der Präsident. Dabei ging er auch der Frage nach, weshalb man auf diese Weise tätig werde. Zum einen gebe es dafür einen durchaus nachvollziehbaren Grund: "Wir brauchen immer Nachwuchs", sagte Schömann.
Doch es gebe eine weitere Facette. Man wolle schon früh die Kinder erreichen und diese für Recht und Ordnung sowie für entsprechende Verhaltensweisen sensibilisieren. Mit diesem besonderen Angebot richte sich die Polizei an Kitas und Grundschulen, an Förderschulen und Behinderteneinrichtungen im Gebiet des Polizeipräsidiums Trier.
Stolz war Polizeipräsident Schömann darauf, dass der rheinland-pfälzische Kinderschutzbund die Arbeit der Polizei an den fünf eigenen Puppenbühnen im Land im vergangenen Jahr mit einem Preis gewürdigt hatte. Der Jubiläumsauftritt wurde von der Jazzcombo des Landespolizeiorchesters, dem Streichorchester der Grundschule Am Dom sowie der Sängerin Katrin Zang musikalisch begleitet. flo