Premiere belebt Zurlauben

Das 56. Moselfest ist am Montag zu Ende gegangen. Tausende Besucher ließen die Feier friedlich ausklingen. Die Veranstalter ziehen eine positive Bilanz. Eine Neuerung hat Schwung in den Sonntag gebracht.

Trier. Die Erwartungen im Vorfeld waren groß. Nicht nur Christian Reichert, Cheforganisator des Moselfests, versprach sich eine Belebung vom neugestalteten Sonntag. Auch Schirmherr Karl-Heinz Naumann setzte seine Hoffnung ins Electronic-River-Festival. "Da wir jede Menge Studenten in Trier haben, denke ich schon, dass viele Menschen zwischen 20 und 30 Jahren das Festival besuchen werden", sagte Naumann am Freitag kurz vor der Eröffnung.
Obwohl der Hügel vor der Hauptbühne nicht so voll wie an den anderen Tagen war, lockte die elektronische Musik laut Veranstalter Alexander Brittnacher geschätzte 3000 Zuhörer an die Mosel (TV vom Dienstag). Angesichts des wechselhaften Wetters sei das ein voller Erfolg.
Das sieht Christian Reichert genau so: "Durch das Electronic-River-Festival war am Sonntag definitiv mehr los als in den Jahren zuvor." An der Neuerung wolle das Festkomitee daher auch im kommenden Jahr festhalten. Zwar werde das Festival eventuell etwas später losgehen, um der musikalischen Gestaltung des Frühschoppens etwas mehr Platz einzuräumen. Die Besucher dürften aber auch 2012 fest mit elektronischer Musik am Sonntag rechnen.
Auch für die restlichen Tage zieht Reichert eine positive Bilanz. "Wir sind mit dem Heimatfest in diesem Jahr sehr zufrieden. Dank des überwiegend guten Wetters waren erkennbar mehr Besucher in Zurlauben als im vergangenen Jahr", sagte Reichert am Dienstag. Auf eine genau Besucherzahl wollte er sich nicht festlegen.
Das Moselfest, dessen 56. Auflage am Montag zu Ende gegangen ist, verlief auch in diesem Jahr friedlich. Nach Angaben der Polizei kam es am Montag lediglich zu zwei kleineren Zwischenfällen. Ein Umstand, den Reichert auch auf die Präsenz der Sicherheitsleute zurückführt. Diese blieben Zurlauben auch in Zukunft erhalten.

Mehr von Volksfreund