Prima Klima

TRIER-SÜD. (LH) Von der Sonne verwöhnt feierte der Kleingärtnerverein Trier-Süd sein 50-jähriges Bestehen in seiner Anlage "Irscher Wiese". Verdiente aktive Mitglieder wurden während eines kleinen Festaktes geehrt.

"Was soll ich bei so herrlichem Wetter in der Fleischstraße?", sagt Lieselotte Hamann, Vorsitzende des Kleingärtnervereins Trier-Süd, schmunzelnd und ergänzt: "Da bin ich doch lieber hier in unserer schönen Anlage." Eine Auffassung, die man durchaus nachvollziehen kann. Eines ist augenfällig: Die Kleingärtner in Trier-Süd legen Wert auf ihre Kleingärten, was dem Besucher bereits beim Entree auffällt. Über 1000 Kleingärten gebe es innerhalb des Stadtgebietes, klärt der Vorsitzende des Kleingärtner-Stadtverbandes Trier, Manfred Maximini, die Besucher des Festes "50 Jahre Kleingartenanlage Irscher Wiese" auf. Allen Kleingärtnern gebühre Dank und Anerkennung für ihre Arbeit, denn sie trügen zum besseren Klima in der Stadt bei und schafften ökologisch wertvolle Ausgleichflächen. Maximinis Dank zielte nicht zuletzt auf die 60 Kleingärtner des Vereins Trier-Süd. Eigentlich ist der Verein schon 85 Jahre alt, denn vor der Zeit auf der Irscher Wiese befand sich die Kleingartenanlage in der "Steinrausch". Als hier das Baugebiet erschlossen wurde, siedelte man zum heutigen Domizil über, erläutert Schriftführer Franz Schwind. Womit man keinen schlechten Fang machte. Der Boden sei einwandfrei, Zierpflanzen und Gemüse gediehen vorzüglich. Mit einer kleinen Ausnahme: Zunehmend stelle man Vandalismus fest. Konkret: Am Vorabend des Jubiläumsfestes sei ein Stoff-Transparent heruntergerissen worden, das zur Begrüßung der Gäste aufgehängt worden sei. Maximini nahm Ehrungen von Kleingärtnern vor: Gründungsmitglieder Anton Wagner, Karl-Heinz Grützmacher, Willi Kirchartz; für 40 Jahre Rudolf Stolz; für 30 Jahre Philipp Görres; für 25 Jahre Karl-Heinz Brühl; für 20 Jahre Peter Müllers, Bernhard Schüring, Horst Greißel und Heinz Wolff.