Produzent aus Trier dreht in Australien

Produzent aus Trier dreht in Australien

Der Trierer Carsten Jaeger hat einen Film in einer australischen Goldmine produziert. Aus 30 Stunden Material entstand eine 45-minütige Dokumentation. Der Sender DMAX zeigt das Pilotprojekt am Freitag, 18. Mai.

Trier. ",Goldrausch in Australien\' ist keine klassische Tourismus-Dokumentation. Sie zeigt einen authentischen Alltag - allerdings der extremen Sorte", erklärt Carsten Jaeger aus Trier, Produzent des Dokumentarfilms, der am Freitag, 18. Mai, um 23.15 Uhr vom Fernsehsender DMAX ausgestrahlt wird.
Es geht nicht um eine fiktive Handlung, sondern um die Wirklichkeit, allerdings spannend aufbereitet. Zum Inhalt: Der Australienliebhaber Andreas Macherey besucht seinen Freund Matthew "Mat" Vaughan. Die beiden wollen Goldnuggets (kleine Klumpen) suchen.
Wettlauf mit der Zeit


Doch die Regenzeit hat Mats Goldmine stark beschädigt, und die Freunde müssen das Gelände und die Maschinen wieder aufbauen. Drei Wochen haben sie Zeit, die Goldmine wieder zum Laufen zu bringen.
"Goldrausch in Australien" ist Jaegers erstes großes Filmprojekt unter eigenem Namen. Die Idee stammt von dem gebürtigen Trierer Andreas Macherey, Leiter von Boomerang Reisen Trier. Macherey hatte mit Carsten Jaeger bereits Werbefilme für sein Unternehmen produziert. Aus dieser Zusammenarbeit entwickelte sich das aktuelle Projekt.
Macherey lernte Matthew Vaughan auf einer seiner 46 Reisen durch Australien kennen. Bereits seit zehn Jahren lebt der Australier von der Goldsuche, für Macherey ist sie mittlerweile zum Hobby geworden. Vor der Kamera zu stehen war für beide eine neue Erfahrung: "Sich selbst zu spielen ist schwieriger, als man anfänglich annimmt. Aber wir haben versucht, einfach wir selbst zu sein. Es war eine ganz belustigende Atmosphäre beim Dreh", berichtet Macherey.
30 Stunden Filmmaterial


Insgesamt neun Monate dauerte die gesamte Filmproduktion. Drei Wochen drehten Jaeger, Macherey und ihr Team vor Ort in der Goldmine. Aus Material für 30 Stunden Film wurde eine 45-minütige Dokumentation. Das Team bot den Film mehreren Fernsehsendern an. DMAX nahm die Dokumentation als Pilotprojekt ins Programm auf und zahlte dafür ein Honorar. Die Produktion selbst war ausschließlich eigenfinanziert.
"Stellt sich die Ausstrahlung am Freitag als Erfolg heraus, dann wollen wir weiterhin mit DMAX zusammenarbeiten", erklärt Macherey. "Uns schwebt eine Reihe von Filmen in Australien vor, mit außergewöhnlichen Menschen an außergewöhnlichen Orten." arb

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