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Projekt "Detzem Dorf" kommt in Fahrt

Projekt "Detzem Dorf" kommt in Fahrt

Die rund 600 Einwohner zählende Mittelmosel-Gemeinde Detzem expandiert. In der Amtszeit von Ortsbürgermeister Albin Merten, der sich 2009 wieder zur Wahl stellen will, wurden der erste und der zweite Abschnitt eines Baugebietes abgeschlossen.

Detzem. Das Neubaugebiet "Keltenstraße" war noch in der Legislaturperiode 1999-2004 unter dem damaligen Ortsbürgermeister Hans Peter Hoffmann begonnen worden. 2004 trat Albin Merten (CDU) die Nachfolge an - sein Amtsvorgänger hatte nicht mehr kandidiert.

Merten: "Mein erstes Ziel war der Endstufenausbau im ersten Abschnitt der Keltenstraße im Baugebiet." 2007 habe man mit dem Endstufenausbau des zweiten Teils der Keltenstraße begonnen. Innerhalb eines halben Jahres seien dann die dort vorhandenen fünf Grundstücke verkauft gewesen.

Als weitere abgeschlossene Projekte nennt Merten eine Dorferneuerungs-Maßnahme an der Moselpromenade und am Dorfplatz sowie den Umbau des Kindergartens, der nun zur Aufnahme von zweijährigen Kindern geeignet ist. Im Mai 2008 wurde der Bau eines Dusch- und Umkleidegebäudes am Sportplatz abgeschlossen.

Das 2004 begonnene Flurbereinigungsverfahren "Detzem Dorf" nennt Merten ein Projekt, das viel Zeit und Energie beansprucht habe. Doch nun stehe es kurz vor dem Abschluss.

In eine ähnlich aufwendige Kategorie reiht er das Doppik-Projekt ein. Detzem war 2004 und 2005 in der Verbandsgemeinde Schweich die Pilotgemeinde bei der Umstellung der kommunalen Haushaltführung von Kameralistik auf Doppik, die doppelte kommunale Buchführung nach kaufmännischem Vorbild.

Drei Projekte sollen in Detzem noch vor der Kommunalwahl 2009 in Gang gebracht werden: Der Kindergarten wird für den Ganztagsbetrieb gerüstet werden, auf dem Friedhof sind neue Grabfelder anzulegen, und zur Ausweisung eines neuen Baugebietes müssen Vorbereitungen getroffen und Gespräche mit den Anliegern geführt werden.

Die Frage, ob er 2009 wieder für das Amt des Ortsbürgermeisters kandidieren werde, beantwortet Merten mit einem klaren "Ja".

Er wolle schließlich wissen, ob man mit seiner Arbeit zufrieden sei.