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Quarantäne in Hermeskeiler Afa endet für Großteil am Freitag

Pandemie : Quarantäne in Hermeskeiler Afa endet für Großteil am Freitag

Die 14-tägige Quarantäne der Bewohnerinnen und Bewohner der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (AfA) in Hermeskeil endet für den Großteil der Menschen am kommenden Freitag.

Wie Kreisverwaltung am Mittwoch mitteilte, bleiben vorläufig weiter 18 Personen in Quarantäne, von denen bei fünf Personen vor einigen Tagen ein positiver Test erfolgte und die mit den übrigen Personen in engem Kontakt standen. Da noch einige wenige Testergebnisse ausstehen, könne sich diese Zahl bis Freitag noch verändern.

Vor zwei Wochen war in der AfA Hermeskeil der erste Coronafall in einer Aufnahmeeinrichtung des Landes festgestellt und zwei Tage später die gesamte Einrichtung unter Quarantäne gestellt worden. Insgesamt infizierten sich nachweislich bis Mittwoch 62 Personen der knapp 500 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Coronavirus. Sie wurden von den anderen Personen in der Quarantänezeit getrennt untergebracht.

Nur wenige der Infizierten zeigten nach Angaben der Kreisverwaltung bisher Krankheitssymptome. Vor Ende der Quarantäne erfolge noch eine abschließende medizinische Untersuchung der Bewohnerinnen und Bewohnern der AfA .

In Quarantäne blieben bis auf weiteres Personen, bei denen das Virus erst im Rahmen von Nachtestungen festgestellt worden sei oder die direkten Kontaktpersonen eines der später festgestellten Fälle. Die direkten Kontaktpersonen würden aktuell nochmals getestet. Daher könne sich noch die Zahl der sich in Quarantäne befindenden Personen verändern. Alle Quarantänepflichtigen seien in zwei getrennten Häusern von den anderen Bewohnerinnen und Bewohnern untergebracht und hätten fest zugewiesene und abgetrennte Außenbereiche.

Medizinisches Personal und ein verstärkter Sicherheitsdienst sowie die Polizei sind vor Ort. Die Versorgung und Betreuung der Bewohnerinnen und Bewohner werde durch das Personal in der Einrichtung sichergestellt, so die Kreisverwaltung. Auf dem Gelände der AfA gilt weiterhin für alle Personen außerhalb des eigenen Zimmers eine Pflicht zum Tragen eines Mund-Nase-Schutzes. Für die gesamte Einrichtung besteht nach wie vor ein striktes Besuchsverbot. Die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das AfA-Personal und die Polizei hätten die 14 Tage Quarantänezeit trotz der großen Belastung für alle weitgehend gut überstanden, teilte die Kreisverwaltung weiter mit.