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Radfahren für den guten Zweck

Radfahren für den guten Zweck

Rund 50 Radfahrer haben sich am Sonntagvormittag zu einer knapp 49 Kilometer langen Radtour an der Villa Kunterbunt in Trier getroffen. Der Erlös aus dieser Benefiztour kommt der Villa Kunterbunt zugute, die sich für Familien mit behinderten Kindern engagiert.

Trier. Vor der Villa Kunterbunt in Trier haben sich etwa 100 Menschen versammelt. Sie jubeln den rund 50 Radlern zu, die am frühen Sonntagnachmittag von ihrer Benefizradtour wieder zurückkommen. Sie halten Buchstaben in die Höhe, aus denen sich ein "Herzliches Willkommen" für die Radfahrer ergibt."Jeder Radfahrer, der an der Tour von Trier nach Konz und Schweich zurück nach Trier teilgenommen hat, hat fünf Euro gestiftet", erzählt Eddy Linden, der Vorsitzende des Vereins Benefizradler aus Plein (Landkreis Bernkastel-Wittlich). Der Erlös aus der Radtour und eine weitere Geldspende des Vereins gehen an die Villa Kunterbunt."Wir wurden schon vor zwei Jahren von den Benefizradlern unterstützt", berichtet Dr. Christoph Block, Geschäftsführer der Villa Kunterbunt. Daraus habe sich eine gute Kooperation zwischen beiden Vereinen entwickelt. In der Villa Kunterbunt werden krebs-, chronisch- und schwerstkranke Kinder und deren Familien versorgt, aktuell mehr als 430 Familien.Die Benefizradler haben in diesem Jahr den Konstantinpreis der Stadt Trier für das Ehrenamt im Sport erhalten. Seit ihrer Gründung vor vier Jahren haben sie 70 000 Euro für verschiedene Institutionen gesammelt, die auf Spendengelder angewiesen sind. In regelmäßigen Abständen planen sie längere Radtouren durch die Bundesrepublik Deutschland. So sind sie in der Vergangenheit bereits für den guten Zweck nach München geradelt. Geplant ist, auch mal nach Hamburg zu fahren. Weitere Informationen im Internet unter Villa-kunterbunt-trier.de und benefiz-radler.de