RADWEGE

Zum Bericht "Städte arbeiten an Schnellstraße für Radler" und Kommentar "Umbau zahlt sich letztlich aus" (TV vom 13. September):

Die Meinung von TV-Redakteur Christian Kremer ist absolut zutreffend. Mit wenig Aufwand könnte aber schon kurzfristig einiges zur Verbesserung der Radverkehrssituation in Trier getan werden. Hier einige Beispiele: Der Radweg an der neuen Loeb straße ist eine klassische Fehlplanung. Nach dessen Fertigstellung kreuzen alle Fahrzeuge, die zu den Parkplätzen und wieder zur Straße fahren, den Radweg. Konflikte sind programmiert. Warum wurde der Radweg von der Pfalzeler Brücke in Richtung Autobahnunterführung nicht zwischen Parkplätzen und Autobahn auf schon teilweise vorhandenem Verbindungsweg zwischen den Parkplätzen geplant? Mit wenig Aufwand hätte man hier eine kreuzungsfreie Verbindung von der Pfalzeler Brücke zum Verteilerring planen können. Der Radwegstreifen in der Metzelstraße ist mit mehreren Richtungspfeilen Richtung Nikolaus-Koch-Platz markiert. Dort wird dieser Streifen in der Gegenrichtung Brückenstraße aber mit einem Verkehrsschild für beide Richtungen freigegeben. Was gilt denn jetzt? Der Radweg vom neu gestalteten Pferdemarkt durch die Deutschherrenstraße endet an der Kreuzung Langstraße im Nichts. Bis zur Unterführung zum Radweg Martinsufer sind es 150 Meter, aber nach derzeitiger Verkehrslage unerreichbar. Ein Radwegstreifen entlang der Au soniusstraße zur Unterführung wäre eine gute Verbindung von der Innenstadt zum Moselufer und benötigt nur eine entsprechende Fahrbahnmarkierung und einige Schilder auf dem breiten Fußweg rechts Richtung Mosel. Der Radwegstreifen in der Karl-Marx-Straße ist viel zu schmal und oft zugeparkt. Der Radweg rechts der Stresemannstraße Richtung Fleischstraße ist eine gefährliche Strecke für Radfahrer und wartende Busfahrgäste. Was nützen breite Radwege, wenn die Vegetation ungehindert die Hälfte der Wege einschränkt? Zu besichtigen am Radweg Mäushecker, Radweg Biewer an der Kläranlage und Moselradweg. Bei aller Kritik auch mal ein Lob Richtung Rathaus: Der Ramsteiner Weg ist jetzt gut nutzbar - geht doch. Hans Jörg Frieden, Trier