Rätsel um Piepton gelöst
Trier. (cus) Das Prüfgerät einer Satelliten-Antenne hat das mysteriöse Piepen in der Trierer Brückenstraße ausgelöst. Bei einer Kontrolle vor Ort entdeckten und beseitigten Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdienstes gestern die Störung.Zwei Wochen lang hatte ein undefinierbares Geräusch Anwohner der Brückenstraße in der Trierer Innenstadt genervt (der TV berichtete).
Es schien aus der Nähe des Karl-Marx-Hauses zu kommen, konnte aber nicht genau geortet werden. Der zu unterschiedlichen Zeiten einsetzende Ton bereitete manchen schlaflose Nächte. Polizei und Verwaltung waren ratlos.
Ein erneuter Hinweis gestern Morgen und eine Untersuchung vor Ort brachte schließlich den Durchbruch. Mitarbeiter des Vollzugsdienstes folgten dem Geräusch, das offenbar vom Dach eines weitgehend unbewohnten Hauses in der Brückenstraße kam. Über das Treppenhaus und eine Dachluke gelangten sie zu einer Parabol-Fernsehantenne. Darin war ein elektronisches Gerät unsachgemäß eingebaut, das normalerweise bei der Installation der "Schüssel" die Empfangsstärke des Satelliten-Signals akustisch anzeigt (Sat-Finder).
"Das Gerät ist dort anscheinend vergessen worden und hat dann immer wieder einen Hochfrequenz-Ton abgegeben", sagte Stadt-Pressesprecher Ralf Frühauf im Gespräch mit dem TV. Als ein Mitarbeiter das schwarze Kästchen entfernt hatte, verstummte das Geräusch.