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Rat nimmt Spielplätze unter die Lupe

Rat nimmt Spielplätze unter die Lupe

Die Ausstattung der Kinderspielplätze im Stadtteil findet der Ortsbeirat Trier-Tarforst nach einer Besichtigungstour im Großen und Ganzen akzeptabel - dank der finanziellen Unterstützung mit Mitteln aus dem Ortsbeiratsbudget.

Trier-Tarforst. Einen Vormittag lang haben sich die Mitglieder des Ortsbeirates Trier-Tarforst die insgesamt neun öffentlich zugänglichen Kinderspielplätze in ihrem Stadtteil angeschaut. Die Spielplätze würden gut angenommen, berichtete Ortsvorsteher Werner Gorges (CDU) den fast vollständig erschienenen Ratskollegen. Gleichwohl gibt es an der einen oder anderen Stelle aber noch Handlungsbedarf, wie sich an den einzelnen Stationen zeigte. Beispiel Spielplatz am Olbeschgraben: Hier wäre eine Schaukel für Kleinkinder - eine sogenannte "Schalenschaukel" (die Kinder sitzen in einer Schale und können somit nicht rausfallen) wünschenswert - zumal diese mit nur geringem Kostenaufwand installiert werden könnte. Das Fehlen einer solchen Schaukel für Kleinkinder gilt gleich für einige der besichtigten Spielplätze.
Bereits in der Planung für 2015 ist laut Gorges der "tolle Abenteuerspielplatz" Januarius-Zick-Straße Süd. Hier sollen ein Holzhaus und die nicht mehr verkehrssichere "Hängebrücke" ausgetauscht werden. Teilweise hat der Rat hierfür bereits Mittel in Aussicht gestellt.
In einem weniger guten Zustand sieht der Ortsbeirat den Spielplatz Im Sarkbrunnen mit seiner Umzäunung, der Innenfläche, dem Sand und zu wenig Freifläche wegen der Bäume. Auch böte sich an, das ein oder andere Gerät zu ersetzen.
Der Spielplatz Am Olbesch wäldchen werde zu wenig frequentiert. Mit kleinen Fußballtoren auf der Nebenwiese könne - auch laut Anwohnern und Nutzern - die Attraktivität des Spielplatzes gesteigert werden.
Ein Mangel, der nahezu bei allen Spielplätzen festgestellt wurde, sind die Sitzbänke, die fast überall zu überholen oder gar zu erneuern seien. Ausgespart bei der Tour durch den Stadtteil wurden die an die Kindertagesstätten angegliederten Spielplätze, weil sich hier trägerbedingt andere Zuständigkeiten ergeben als bei den öffentlichen, wo das Grünflächenamt der Stadt verantwortlich zeichnet.
Eine gemeinsame Zuständigkeit für alle Spielplätze, egal ob Kita-Eigentum oder öffentliche Fläche, wünschen sich Ortsvorsteher und Rat im Interesse der Familien, die die Spielplätze nutzen.