Raub in Paulinstraße war vorgetäuscht

Raub in Paulinstraße war vorgetäuscht

Der Raubüberfall auf einen 27-Jährigen am 3. August in der Paulinstraße (Trier-Nord) war vorgetäuscht. Wie die Polizei gestern mitteilte, hat das angebliche Opfer gestanden, den Raub vorgetäuscht zu haben.


Der 27-Jährige hatte angegeben, an jenem Mittwochabend gegen 23.20 Uhr von zwei Türkisch sprechenden Männern gewaltsam zur Herausgabe seines Geldes gezwungen worden zu sein (der TV berichtete). "Den Kollegen von der Kriminalpolizei kamen bei ihren Ermittlungen aber Zweifel an dieser Darstellung auf", berichtet Polizeisprecherin Monika Peters. "Nach unseren Erkenntnissen ist zwar Geld übergeben worden. Das aber freiwillig. Es hat keinen Raub gegeben." Der 27-Jährige hat inzwischen gestanden, die Tat vorgetäuscht zu haben - vermutlich wegen finanzieller Probleme.
Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Ihm droht eine Geld- oder eine Haftstrafe. rm.