Kreative aufgepasst Das passiert auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne in Trier-West

Trier · Auf dem Gelände der ehemaligen Jägerkaserne im Trierer Westen entsteht etwas Neues. Kulturschaffenden soll Raum gegeben werden, wo sie sich zukünftig ausleben können. Was das konkret bedeutet, wie man mitmachen kann und warum die Künstler sich noch etwas gedulden müssen.

 Sie freuen sich, dass die Umgestaltung des Werkstattgebäudes der alten Jägerkaserne (im Hintergrund) bald los geht: Elvira Classen (Leiterin Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz); David Becker (Geschäftsführer EGP); Björn Kurda (Projekt Urban Renaissance); Markus Nöhl (Trierer Kulturdezernent); Rebekka Auer (Künstlerin); Erika Neufeld (Musikerin); Mia Vu (Künstlerin) (von links).

Sie freuen sich, dass die Umgestaltung des Werkstattgebäudes der alten Jägerkaserne (im Hintergrund) bald los geht: Elvira Classen (Leiterin Amt für Stadtkultur und Denkmalschutz); David Becker (Geschäftsführer EGP); Björn Kurda (Projekt Urban Renaissance); Markus Nöhl (Trierer Kulturdezernent); Rebekka Auer (Künstlerin); Erika Neufeld (Musikerin); Mia Vu (Künstlerin) (von links).

Foto: Julian Terres

Noch stehen die Räumlichkeiten des früheren Werkstattgebäudes Nr. 29 in der Eurener Straße leer. Das soll sich aber schon bald ändern. Mit dem „Projekt im Westen“ möchte die Trierer Gesellschaft für urbane Projektentwicklung (EGP) dem einstigen Kasernengelände neues Leben einhauchen. Dieser Plan umfasst auch die Umnutzung der ehemaligen Werkstatt, die zum „Raum 029“ umfunktioniert werden soll. „Wir haben uns schon früh gefragt, wie man die Gebäude auf dem Gelände für die Kultur nutzbar machen kann. Der Gedanke, die Jägerkaserne miteinzubinden, war von Anfang an sehr reizvoll“, sagt David Becker. Er ist Geschäftsführer der EGP, die seit letztem Jahr Eigentümerin der Fläche ist. „Was wir hier tun können, ist Raum geben“, ergänzt der Unternehmer.