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Rechtsmediziner: 88-Jährige in Trier-West starb nicht an Unfallfolgen

 Polizei (Symbolfoto)
Polizei (Symbolfoto) FOTO: Friedemann Vetter
Trier-West. Die schweren Verletzungen, die eine 88-Jährige Fußgängerin am 8. März im Trierweilerweg in Trier-West erlitten hat, waren nicht die Ursache für den Tod der Frau. Einen Unterschied macht dies vor allem für den flüchtigen Unfallverursacher. Er müsste nicht mit einem Verfahren wegen fahrlässiger Tötung rechnen. Roland Grün

Die Frau war am 8. März von einem ausparkenden Fahrzeug überrollt und dabei schwer verletzt worden. Der Fahrer des vermutlich roten Autos, das die Frau angefahren hat, kümmerte sich nicht um die schwerverletzte Frau, sondern beging Unfallflucht.

Entgegen erster ärztlicher Einschätzungen hat eine umfangreiche rechtsmedizinische Untersuchung nun ergeben, dass die Frau am Sonntag nicht an den Verletzungen starb , die sie bei dem Unfall erlitten hatte. Angaben über die tatsächliche Todesursache machte die Polizei nicht.

Auf Nachfrage sagte eine Sprecherin der Polizei Trier, dass sich dies vor allem auf den Unfallfahrer auswirken dürfte, sofern er gefunden wird. So muss er nun vermutlich nicht mit dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung rechnen. Verantworten für den Unfall muss er sich aber auf jeden Fall.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Unfall geben können. Hinweise unter Telefon 0651/9779-3200.