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Reifenstecher: Polizei registriert Schäden an fast 200 Fahrzeugen - Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

Reifenstecher: Polizei registriert Schäden an fast 200 Fahrzeugen - Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

Die Polizeiermittlungen in Sachen Reifenstecher in Trier laufen auf Hochtouren. Bisher zählte die Polizei 198 beschädigte Fahrzeuge. Die Staatsanwaltschaft hat eine Belohnung für Hinweise ausgesetzt.

Nachdem Unbekannte in der Nacht zum Dienstag die Reifen zahlreicher geparkter Fahrzeuge in Trier zerstochen haben, laufen die Ermittlungen bei der Polizeiinspektion Trier auf Hochtouren.

Die Spur der Sachbeschädigungen zog sich durch die Trierer Stadtteile Kürenz, Ost und Mitte bis hin nach Trier-Süd. Insgesamt haben die Beamten bisher 198 beschädigte Fahrzeuge registriert.

Karl-Peter Jochem, Pressesprecher der Trierer Polizei: "Zwar sind einige Zeugenhinweise bei der Polizei eingegangen. Der Entscheidende war jedoch noch nicht dabei." Deshalb bittet die Polizei weiterhin darum, Beobachtungen zu melden, die mit der Tat in Verbindung stehen können. Darüber hinaus sind die Ermittler an Aufzeichnungen privater Videoüberwachungskameras interessiert, auf denen Verdächtiges zu sehen ist. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Trier, Telefon 0651/9779-3200, entgegen.

Für Hinweise, die zur Aufklärung der Tat sowie zur Täterermittlung führen, hat die Staatsanwaltschaft Trier eine Belohnung in Höhe von 2.500 Euro ausgesetzt. Über die Zuerkennung und ggf. Verteilung der Belohnung an Berechtigte wird unter Ausschluss des Rechtsweges entschieden. Die Belohnung ist ausschließlich für Privatpersonen und nicht für Beamtinnen oder Beamte bestimmt, zu deren Berufspflichten die Verfolgung von Straftaten gehört. Ebenfalls ausgeschlossen sind unmittelbar durch die Tat geschädigte Personen.

Auf der Spur der Reifenstecher