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Reitfreizeit der Villa Kunterbunt: Therapie auf dem Pferderücken

Reitfreizeit der Villa Kunterbunt: Therapie auf dem Pferderücken

Bei der Reitfreizeit der Villa Kunterbunt geht es nicht nur um den Spaß mit den großen Tieren. Kranken Kindern sollen Mut und Selbstbewusstsein im Umgang mit ihren Beschwerden vermittelt werden.

Trier. Die Villa Kunterbunt hat zum sechsten Mal eine Reitfreizeit veranstaltet. Ein speziell geschultes Therapeutenteam kümmerte sich dabei eine Woche lang um zehn kranke Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren. Dabei konnten die Kinder viele spannende Abenteuer mit den Pferden erleben aber auch das Ausmisten des Stalls, ein Lagerfeuer und ein Besuch im Schwimmbad standen auf dem Programm.
Ein wichtiger Aspekt der Kinderfreizeit war, den Kindern die das Gefühl zu vermitteln, dass sie mit ihrer Krankheit nicht alleine sind. Dadurch, dass die Kleinen erkennen, dass auch andere Kinder mit Erkrankungen leben müssen, soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt und ihre Motivation gefördert werden.
Reiten gegen die Angst


Auch Angst soll durch den Umgang mit den Pferden abgebaut werden, Vertrauen in sich und andere soll gewonnen werden. Die Tiere werden seit Jahren in der unterstützenden Behandlung von kranken Kindern eingesetzt. Als Nachsorgezentrum für chronisch erkrankte Kinder und deren Familien unterstützt die Trierer Villa Kunterbunt diese Therapieform.
Die Reitfreizeit wurde von der Antonia-Ruut-Stiftung finanziell unterstützt. red